Segeln

Kurzinfo

Segler*innen nutzen den Wind, um ihr Boot auf Binnen- und Küstengewässern fortzubewegen.

Dabei gibt es verschiedene Arten im Freizeit- (Jollen-Wanderfahrten, Segeltörns, Fahrtensegeln) und Wettkampfbereich (Leistungsregatten, Meisterschaften).

Segeln wird im Therapie-, Freizeit- und Leistungsbereich ausgeübt. Der Einstieg kann zunächst durchaus als begleitendes Therapieangebot erfolgen und sich langfristig zu wettkampforientiertem Segeln entwickeln.

Es gibt viele verschiedene Typen von Segelbooten, die sich nach Bauart sowie Anzahl der Besatzungsmitglieder unterscheiden.

Wer kann segeln?

Ein-Mann-Kielboote (2.4mR oder Two-point-four) können gleichermaßen von Menschen mit wie ohne körperliche Behinderung gesegelt werden. Die Vergleichbarkeit ist durch die baugleichen Sportgeräte gewährleistet, so dass u.a. bei der bekannten Kieler Woche inklusive Wettkämpfe stattfinden, in denen Menschen mit und ohne Behinderung in einer gemeinsamen Klasse starten.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, körperliche Einschränkungen durch Adaptionen des Bootes auszugleichen sowie Unterstützung beim Ein- und Ausstieg zu gewährleisten, so dass auch Rollstuhlfahrer*innen segeln können.

Bei Regatten für sehbehinderte Menschen erfolgt die Übermittlung der benötigten Informationen akustisch.

Auch Menschen mit geistiger Behinderung können segeln. Nicht kenterbare Boote bieten ihnen das nötige Sicherheitsgefühl.

Für alle Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf eignen sich besonders Boote mit mehreren Mann Besatzung.

Gut zu wissen

In NRW gibt es u.a. auf dem Aasee in Münster, dem Halterner Stausee, dem Elfrather See und der Aggertalsperre Segel-Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Diese reichen über erlebnispädagogische Maßnahmen, Therapie- und Trainingsangebote sowie Leistungsregatten bis hin zu Landesmeisterschaften.