Breitensport

Inklusion

  • Leitlinien des BRSNW

    Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e. V. (BRSNW) versteht Inklusion als Querschnittaufgabe und handlungsleitenden Grundsatz für die gesamte Verbands- und Vereinsarbeit. Inklusion bedeutet für uns, die selbstbestimmte, gleichberechtigte und gleichwertige Teilnahme und Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung im und durch Sport zu ermöglichen. Inklusion durch Sport heißt, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung beim gemeinsamen Sporttreiben begegnen, ein Verständnis füreinander aufbauen und dieses weiterentwickeln. Inklusion im Sport ist dann erreicht, wenn jeder Mensch mit oder ohne Behinderung seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen gemäß selbstbestimmt und gleichberechtigt teilnehmen kann und dabei Akzeptanz und Anerkennung findet. Dies schließt behinderungsspezifische Wahlmöglichkeiten im Sport nicht aus.

    Ziele und Maßnahmen

    Der BRSNW bekennt sich in seiner Satzung ausdrücklich zu den Inhalten der UN-Behindertenrechtskonvention und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die gesetzlichen Vorgaben zu analysieren und diese im Kontext des organisierten Sports um- und durchzusetzen. Diesen Prozess befördern unterschiedli-che Maßnahmen zur Entwicklung inklusiver Kulturen, Strukturen und Praktiken und zur nachhaltigen Etablierung inklusiver Sportangebote. Insbesondere Kooperationen und die Netzwerkentwicklung mit Partnern innerhalb und außerhalb des organisierten Sports sind dabei von zentraler Bedeutung.

    Ziele und Maßnahmen auf Verbandsebene
    • Information, Beratung, Begleitung und Qualifizierung
      • von Vereinen und ihren Akteuren, wie Vereinsmanager, Übungsleiter, Trainer und Helfer
      • von Partnern im organisierten Sport, wie Sportvereine, Landessportbund NRW, Sportbünde und Sportfachverbände in NRW
      • von externen Partnern, wie Erziehungs- und Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen, Berufskollegs, Universitäten) sowie Akteure im Gesundheits- und Sozialsektor
    Ziele und Maßnahmen in Kooperationen und Netzwerkarbeit
    • Sensibilisierung für die Bedürfnisse und Belange von Menschen mit Behinderung auf Informationsveranstaltungen
    • Begegnung und Barrierenabbau in inklusiven Schnupperangeboten
    • Vermittlung der Behindertensportkultur (Sportarten, Spiele etc.) in gemeinsamen Sportangeboten
    • Erweiterung von Wahlmöglichkeiten durch gemeinsame Angebotsentwicklung
    • Modifikation von Wettkampfsystem/Spielbetrieb/Regeln, um Inklusion zu ermöglichen
    • Verbesserung der Erreichbarkeit, Zugänglichkeit und Barrierefreiheit von Sportstätten
    • Verbreitung der Buddy-Sportabzeichen-Idee
    • Schaffung von inklusiven Sportangeboten im Tandem: Vereinsmanager und Übungsleiter mit und ohne Behinderung organisieren und leiten gemeinsam.
    • gemeinsame Qualifizierungen im Aus- und Fortbildungsbereich
    • gemeinsame Trainingsgruppen im Verein und an Landesstützpunkten für Kaderathleten und Nachwuchs
    • gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit
    • gemeinsame Projektarbeit
    • Bildung lokaler Inklusionsnetzwerke
  • Was ist Inklusion?
  • Arbeitshilfe für Übungsleiter*innen und Lehrer*innen

    Inklusion spielerisch erleben: Neue Arbeitshilfe für Übungsleiter*innen und Lehrer*innen erhältlich

    Gemeinsam mit der DJK Sportjugend und dem DJK Landesverband NRW hat der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. die Arbeitshilfe „Werte erleben im Sport - Inklusion spielerisch erleben“ entwickelt. Ziel der Arbeitshilfe ist es, eine Definition zur Inklusion im und durch Sport zu geben und den Wert des gemeinsamen, inklusiven Sporttreibens praktisch darzustellen. Dazu haben wir ein handliches Set für den alltäglichen Einsatz entwickelt.

    Das Komplettpaket der Reihe „Werte im Sport erleben“ ist für nur 50,00 € erhältlich.

    Das Einzel-Set „Inklusion spielerisch erleben“ ist für nur 15,00€ erhältlich.

    Das Set besteht aus zehn Inhaltskarten, mit denen Sportler*innen mit und ohne Behinderung spielerisch in Interaktion kommen und mit dem Thema Inklusion konfrontiert werden. Zehn Spielideen, mitsamt der Beschreibung, warum sich diese Spiele besonders gut für den Sport in heterogenen Gruppen eignen und welche Differenzierungen wann und wie eingesetzt werden können, liegen bei und werden anhand einer kleinen Broschüre detailliert beschrieben.

  • Weitere Informationen

    Wollen Sie weitere Informationen?

    Lesetipps