Torball

Kurzinfo

Auf einem 7x16m großen Spielfeld stehen sich 2 Mannschaften mit je drei Spieler*innen und drei Auswechselspieler*innen gegenüber. An den Längsseiten des Spielfeldes befindet sich jeweils ein 1,30m hohes und spielfeldbreites Tor. Das Spielfeld ist in drei Zonen aufgeteilt. Die Spieler*innen dürfen sich nur in der 7x6m großen Zone vor dem eigenen Tor bewegen. Innerhalb dieser Zone sind drei Teppichbodenmatten aufgeklebt, die den Spieler*innen zur Orientierung dienen. In der Mitte gibt es eine neutrale Zone, welche nicht betreten werden darf. Diese ist mit Schnüren begrenzt, welche ca. 40 cm über dem Boden aufgespannt und mit Glöckchen versehen sind. Auch der ca. 500g schwere Torball hat im Inneren Glöckchen, welche jede Bewegung hörbar machen. Ziel ist es, den Ball ins gegnerische Tor zu rollen ohne, dass Ball oder Spieler*innen die Glöckchenschnüre berühren. Dies versucht die verteidigende Mannschaft kniend, hockend und liegend mit dem ganzen Körper zu verhindern. Die Spielzeit beträgt 2x5min.

Wer spielt mit?

Die Zielgruppe von Torball sind blinde und sehbehinderte Sportler*innen. Aber auch Menschen mit voller Sehkraft dürfen im Spielbetrieb mitspielen, da zum Ausgleich unterschiedlicher Sehkraft blickdichte Dunkelbrillen getragen werden.

Gut zu wissen

Im Gegensatz zum ähnlich gespielten Goalball wiegt der Torball nur ca. 500g statt 1250g und kann somit mit einem geringeren Kraftaufwand bewegt werden. Im Herrenbereich ist Torball in Deutschland in drei Bundesligen organisiert. Die Damen ermitteln die deutschen Meisterinnen an einem einzigen Spieltag.