Rehabilitationssport

Rahmenvereinbarung und Neuregelungen Herzsport

Im Zuge der Überarbeitung der „Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01. Januar 2011“ ergeben sich Neureglungen für die ärztliche Betreuung und Überwachung in Herzsportgruppen. Die Rahmenvereinbarung befindet sich derzeit im Zustimmungsverfahren mit den beteiligten Vertragspartnern. Sie tritt voraussichtlich zum 01.01.2022 in Kraft.

Bisher war im Rehabilitationssport mit Herzpatient*innen eine ständige persönliche Anwesenheit des verantwortlichen Arztes* der verantwortlichen Ärztin (zukünftig Herzsportgruppenärzt*in) während der Übungseinheit festgeschrieben. Dies führte und führt vermehrt zu Schwierigkeiten bei den Mitgliedsvereinen, diese Bedingungen zu erfüllen und Ärzt*innen für diese Aufgabe zu gewinnen.

Abweichend von Ziffer 12.2 der Rahmenvereinbarung können Herzsportgruppen zukünftig auch ohne die ständige persönliche Anwesenheit des*der verantwortlichen Herzsportgruppenärzt*in durchgeführt werden. In diesen Fällen ist die zusätzliche Absicherung der Notfallsituation notwendig und kann in verschiedenen Varianten sichergestellt werden.

Die Neuregelungen zum Herzsport können bereits vorzeitig (vor Inkrafttreten der „neuen“ Rahmenvereinbarung) umgesetzt werden. Dies gilt allerdings vorerst nur für gesetzlich versicherte Teilnehmer*innen mit ärztlicher Verordnung über das Muster 56, da eine Entscheidung der Rentenversicherungen zur vorzeitigen Umsetzung noch aussteht.    

Der BRSNW hat zusammen mit dem LSB NRW den Mitgliedsvereinen erste Informationen zur Überarbeitung der Rahmenvereinbarung  und zu den Neuregelungen im Herzsport zur Verfügung gestellt und Informationsveranstaltungen durchgeführt.

Weitere Informationen zur Umsetzung und Zertifizierung erhalten Sie bei den FAQ Herzsport und in den Informationsschreiben im Bereich Downloads Herzsport.