Para Kanu

Kurzinfo

Kanufahren umfasst Boote, in denen in Fahrtrichtung gepaddelt wird. Die beiden bekanntesten Formen sind Kajak (sitzend, mit Doppelpaddel) und Kanadier (sitzend oder kniend, mit Stechpaddel). Von beiden Gruppen gibt es noch die jeweilige Variante der Outrigger, die wie die Südseeboote über Ausleger zur zusätzlichen Stabilisation verfügen.

Wer kann mitfahren?

Grundsätzlich kann sich jeder als Kanut*in versuchen. Kajaks gibt es als Einer und Zweier während Kanadier auch für mehrere Personen gebaut werden. Eine Sonderform ist das sogenannte Drachenboot. Hier können auch größere Gruppen (bis zu 15 Personen) gemeinsam in einem Boot paddeln. Durch die Besetzung der Kanus und individuelle Anpassungsmöglichkeiten steht diese Sportart Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungsformen und Handicaps offen.

Gut zu wissen

Para Kanu ist seit Neuestem paralympisch. Die Bewegungsfähigkeit von Armen, Beinen und Rumpf bestimmt die Einteilung in die unterschiedenen Wettkampfklassen. In NRW bietet der BRSNW jährlich Kanutouren für jedermann u.a. auf der Niers und der Ruhr an. Der Leistungsbereich wird in Zusammenarbeit mit dem DKV betreut.