Kurzinfo

Beim Kegeln gilt es, neun am Ende einer glatten Bahn rautenförmig aufgestellte Kegel mit einer Kugel umzuwerfen. Als Variation können auch bestimmte Bilder gekegelt werden. Aus dem Kegeln hat sich das Bowling entwickelt, bei dem das Ziel zehn als gleichseitiges Dreieck angeordnete Kegel (Pins) bilden.

Wer kann kegeln?

Es gibt Einzel-, Paar- und Mannschaftswettbewerbe, zu denen auch Mixed-Teams zugelassen sind. Eine Mannschaft besteht abhängig von Alter und Behinderungsgrad aus vier oder sechs Spieler*innen. Die sogenannte Kegelschiene, die auf den Schultern positioniert wird, ermöglicht auch Rollstuhlfahrer*innen zu kegeln. Die Regeln für Menschen mit Sehbehinderungen sind funktioniell adaptiert. So wird hier stets auf die Vollen gespielt und es darf sitzend oder stehend gekegelt werden. Im Spielbetrieb im BRSNW spielen Blinde und Sehbehinderte in einer separaten Landesliga.

Gut zu wissen

Gekegelt wird auf speziellen Bahnen, die, unterschieden nach Bodenbelag, die vier Disziplinen im Kegeln bedingen: Schere, Classic (Asphalt), Bohle und Bowling. Bis auf Letztere sind die verschiedenen Bahnarten regional verteilt. Im BRSNW findet der reguläre Spielbetrieb ausschließlich im Bereich Schere statt.