Kurzinfo

Die Regeln des Rollstuhlbasketballs sind an die des Fußgänger-Basketballs angelehnt, auch die Korbhöhe von 3,05m ist identisch. Die Anschubbewegung der Arme gilt als „Schritt“: Ohne zu dribbeln, werfen oder passen, dürfen die Spieler*innen maximal zweimal am Greifring ziehen. Schieben sie ein drittes Mal an, gilt dies analog zum Schrittfehler als Schubfehler.

Die Spieldauer beträgt 4x 10 Minuten effektive Spielzeit.

Die Spieler*innen nutzen individuell angepasste Sportrollstühle, die mit so genannten Rammbügeln ausgestattet sind und für deren Modifizierung es klare Vorgaben gibt.

Wer spielt mit?

Ein Team besteht aus fünf Feldspieler*innen und bis zu sieben Auswechselspieler*innen.

Das funktionelle Klassifizierungssystem differenziert zwischen acht Behinderungsstufen (1- 4,5): Je höher die Punktzahl, desto weniger mobilitätseingeschränkt ist der/die Spieler*in. Die maximal zulässige Gesamtpunktzahl (14) aller Spieler*innen einer Mannschaft gewährleistet die Vergleichbarkeit.

Männer und Frauen spielen im Ligaspielbetrieb gemeinsam: Für jede Spielerin wird die zulässige Maximalpunktzahl der Mannschaft um 1,5 Punkte erhöht.

Gut zu wissen

Integration mal anders: Ursprünglich als reine Querschnittgelähmten-Sportart nach dem Ende des 2. Weltkriegs unter jungen Kriegsverletzten entstanden, spielen heute Menschen mit und ohne körperliche Behinderung mit und gegeneinander.

Während die Spieler*innen auf internationaler Ebene zumindest ein Minimalhandicap (z.B. mehrfache Kreuzbandrisse) nachweisen müssen, dürfen auf nationaler Ebene auch Menschen ohne Behinderung mitspielen.