Vorstellung: Mediziner*innen-Tätigkeit im BRSNW

In unseren Ausbildungen unterrichten ausschließlich Ärzt*innen die medizinschen Inhalte. Genau diese Ärzt*innen möchten wir Ihnen genauer vorstellen - vor allem die Beweggründe, neben einem "regulären" Job oder schon im Ruhestand noch im BRSNW tätig zu sein.
Den Anfang macht Dr. Christian Marga !

© Dr. Christian Marga / privat

Dr. Christian Marga ist Facharzt für Innere Medizin und Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen. Er verfügt über die Zusatzbezeichnungen Sozial- und Sportmedizin und ist seit 1993 für den BRSNW tätig.


Sie sind als Mediziner in der Qualifizierung tätig: Was ist ihr Hauptberuf?

C.M. Nach etwa 10 Jahren im Krankenhaustätigkeit arbeite seit ich seit längerem im öffentlichen Gesundheitsdienst und bin Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Bottrop.

Wie und wann sind Sie zum BRSNW gekommen?

C.M.  1993 – ein Jahr nach dem Abschluss meines Studiums, bin ich zum BRSNW gekommen.
Der Kontakt entstand durch meinen eigenen Sport. Ich habe damals – noch als Student - Tischtennis gespielt – übrigens nur „mäßig“ gut. In meinem Sportverein war ein Spieler mit körperlicher Behinderung, der gleichzeitig in meiner Uni-Stadt Bochum in einem Behindertensportverein aktiv war. Über diesen Vereinskollegen entstand mein erster Berührungspunkt mit dem Behindertensport. Über den Bochumer Verein wurde dann der Kontakt zum BRSNW geknüpft - seit einer Referententagung im Januar 1993 in Langewiese, bin ich beim BRSNW tätig.
 

Was ist ihre Motivation, beim BRSNW als Mediziner zu unterrichten?

C.M. Ich habe schon immer gerne unterrichtet und gelehrt – es macht mir einfach Freude. Als Assistenzarzt habe ich gerne den bei anderen Kollegen oft unbeliebten Pflichtunterricht in der Krankenpflegeschule übernommen. Immer, wenn man Menschen etwas beibringt, bekommt man auch ein Feedback der Teilnehmenden. Es motiviert mich ungemein, Teilnehmer*innen ein jetzt zweites oder drittes Mal in Aus- und Fortbildungen zu sehen und zu erfahren, dass Sie die vermittelten medizinischen Grundlagen in Ihre Sportpraxis einsetzen konnten. Wenn Teilnehmer dann auch über gelernte gesundheitliche Risiken und Belastungen nachdenken und vielleicht bei sich und später bei den Teilnehmern diese reduzieren – das ist ein faszinierendes Erlebnis.  
Anfang der 90er Jahre war ich als Referent oft jünger als die meisten Teilnehmer*innen. Heute sind die Teilnehmenden deutlich jünger als ich und haben oft schon einen medizinischen Hintergrund.
Alles hat sich professionalisiert und es macht Spaß diesen Fortschritt zu sehen. Dieser Spaß und die Faszination der Wissensvermittlung treiben mich an, auch neben meinem regulären Job in der Qualifizierung des BRSNW zu arbeiten. Ich hoffe, ich kann das auch noch viele Jahre machen!
 

Was haben Sie aus den Lehrgängen und der Arbeit beim BRSNW gelernt oder mitgenommen?

C.M. Insbesondere in meiner Anfangszeit, in der die Teilnehmer*innen durchweg medizinische Laien waren, habe ich gelernt, medizinische Inhalte an den Wissensstand der Teilnehmenden anzupassen. Meine Aufgabe war die medizinische Wissensvermittlung, die aber ohne Fachvokabular und verkomplizierte Beschreibungen auskommen musste. Und da haben mir auch die Teilnehmer*innen tolle Beispiele geliefert.
So ist eine Arteriosklerose, bildlich gesehen, genau dasselbe wie ein langsam verkalkendes Warmwassersrohr. Der Vergleich kam nicht von mir, sondern von einem ehemaligen Klempner aus einem meiner Kurse nachdem wir die Arterienverkalkung besprochen haben. Osteoporose hat Ähnlichkeiten mit Luftschokolade und ein Infarkt ist nicht viel anders als ein Stau auf der Autobahn 40 …

Außerdem durfte ich im Laufe der Jahre verschiedenste Charaktere kennenlernen und auch lernen, wie ich mit Ihnen umgehen muss. Die Gruppen sind sehr unterschiedlich, jeder hat einen anderen Hintergrund. Die soziale Komponente ist wohl der größte Gewinn aus der Arbeit.


Warum sollten auch andere Mediziner beim BRSNW unterrichten?

C.M. Weil es eine tolle Chance ist, außerhalb von Klink und Arztpraxis medizinische Sachverhalte an motivierte und aktive Menschen zu vermitteln!
 

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