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Team NRW verteidigt Titel und wird zum fünften Mal in Folge Deutscher Juniorenmeister

Vom 12. bis 14. Juli 2026 trafen sich die besten Nachwuchsteams Deutschlands zur Deutschen Meisterschaft der Junioren im Rollstuhlbasketball in Erfurt und Elxleben. Als vierfacher Titelverteidiger reiste das Team NRW erneut als einer der Favoriten an und wurde dieser Rolle eindrucksvoll gerecht.

Die DMJ-Berichterstattung für Para Sport NRW wird von E.ON unterstützt.

© Hannah Schrauth / Rollt

Vom 12. bis 14. Juli 2026 trafen sich die besten Nachwuchsteams Deutschlands zur Deutschen Meisterschaft der Junioren im Rollstuhlbasketball in Erfurt und Elxleben. Als vierfacher Titelverteidiger reiste das Team NRW erneut als einer der Favoriten an und wurde dieser Rolle eindrucksvoll gerecht.

Bereits in der Gruppenphase zeigte die Mannschaft ihre ganze Stärke. In den Spielen gegen Niedersachsen sowie die Spielgemeinschaft Baden Württemberg Rheinland Pfalz übernahmen die erfahrenen Spielerinnen und Spieler Verantwortung und gaben der jungen Garde die nötige Sicherheit. Durch die souveränen Auftritte konnten wir in beiden Partien früh durchwechseln und allen Kaderspielerinnen und Kaderspielern wertvolle Einsatzzeiten ermöglichen. Viele neue Gesichter sammelten dabei ihre ersten Erfahrungen auf höchstem nationalen Nachwuchsniveau.

Mit zwei klaren Siegen sicherte sich das Team NRW den ersten Platz in der Gruppe und zog verdient ins Halbfinale ein.

Dort wartete am Sonntagmorgen um 10.30 Uhr die Auswahl aus Hamburg. Auch gegen diesen Gegner setzte das Team NRW von Beginn an die richtigen Akzente und brachte die Hamburger Mannschaft früh unter Druck. Bereits zur Halbzeit war eine komfortable Führung herausgespielt, sodass erneut die gesamte Mannschaft Einsatzzeiten erhalten konnte. Der verdiente Erfolg bedeutete den Einzug ins Finale.

Im Endspiel traf das Team NRW auf die Mannschaft aus Bayern. Die junge und talentierte Auswahl hatte sich ebenfalls souverän durch das Turnier gespielt und insbesondere durch ihr aggressives Pressing überzeugt. Doch das Trainerteam hatte die Mannschaft hervorragend vorbereitet. Das bayerische Pressing wurde von Beginn an gut ausgespielt, wodurch immer wieder freie Abschlüsse herausgespielt werden konnten.

Defensiv entschied sich das Team NRW diesmal bewusst gegen die sonst häufig eingesetzte Presse und stellte stattdessen auf eine weit zurückgezogene Zonenverteidigung um. Diese taktische Anpassung funktionierte hervorragend. Bayern fand kaum Lösungen gegen die kompakte Defensive, während NRW offensiv immer wieder erfolgreich abschließen konnte. Bereits zur Halbzeit führte das Team mit 40 zu 27.

Auch im dritten Viertel wurde der Vorsprung weiter ausgebaut, sodass im Schlussabschnitt erneut komplett durchgewechselt werden konnte. Besonders erfreulich war dabei, dass jede Spielerin und jeder Spieler aktiv auf dem Feld Teil dieses Finales sein konnte. Alle konnten ihren Beitrag zum Erfolg leisten und das besondere Erlebnis einer Deutschen Meisterschaft nicht nur von der Bank aus verfolgen, sondern unmittelbar auf dem Spielfeld erleben.

Mit dem Schlusspfiff stand fest: Das Team NRW ist zum fünften Mal in Folge Deutscher Juniorenmeister.

Neben dem Mannschaftserfolg wurden auch zwei Spieler des Team NRW individuell ausgezeichnet. Janne Krähe wurde als bester Einpunktspieler in das All Star Team des Turniers gewählt. Maximilian Lammering erhielt bereits zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung als Most Valuable Player des Turniers.

Diese individuellen Ehrungen unterstreichen die Qualität der Mannschaft, stehen jedoch stellvertretend für eine herausragende Teamleistung. Der erneute Titelgewinn ist das Ergebnis eines eingeschworenen Teams, eines engagierten Trainerteams und vieler helfender Hände im Hintergrund, die den Spielerinnen und Spielern optimale Bedingungen ermöglicht haben.

Am Ende haben alle 16 Beteiligten ihren Anteil zu diesem Erfolg beigetragen. Spielerinnen und Spieler, Trainerteam, Betreuerinnen und Betreuer haben gemeinsam Geschichte geschrieben. Sie dürfen sich nun mit Stolz Deutscher Juniorenmeister 2026 nennen. Für viele wird dieser Erfolg eine Erinnerung bleiben, die sie ein Leben lang begleiten wird.

Fünf Titel in Folge sind ein außergewöhnlicher Erfolg und zeigen eindrucksvoll die nachhaltige Nachwuchsarbeit der Vereine in NRW. Das Team NRW hat erneut bewiesen, dass Zusammenhalt, Vertrauen und gemeinsamer Einsatz die Grundlage für große Erfolge sind. Zahlreiche Vereine leisten seit Jahren hervorragende Arbeit in der Ausbildung und Förderung junger Talente und schaffen damit die Basis für solche Erfolge auf nationaler Ebene. Der fünfte Titelgewinn in Serie ist daher nicht nur ein Erfolg des Team NRW, sondern auch ein Erfolg der gesamten Rollstuhlbasketballfamilie in Nordrhein Westfalen. 

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