WELTMEISTER und weiter ungeschlagen! Auch von Verzögerungen und schwierigen Bedingungen haben sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen: Kathrin Marchand und Valentin Luz sind bei den Weltmeisterschaften im Para Rudern ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben ihren Titel im PR3 Mixed-Doppelzweier souverän verteidigt. Rund anderthalb Stunden nach der eigentlich vorgesehenen Startzeit - Schuld war ein Gewitter über Amsterdam - kam das immer noch ungeschlagene deutsche Erfolgsduo nach 7:03,97 Minuten ins Ziel. Damit blieben Marchand und Luz 5,31 Sekunden vor der Ukraine und 8,59 Sekunden vor Australien.
Kathrin Marchand: „Wir wissen, dass wir einiges tun müssen, um die Goldmedaille zu gewinnen. Es war heute verdammt hart, auch mit der ganzen Verschiebung. Die Freude kommt gleich, wenn bei der Siegerehrung die Hymne läuft.“
Die 35-jährige Kölnerin ist die erste Athletin weltweit, die an drei verschiedenen Ausgaben der Spiele teilgenommen hat: Auf Olympia 2012 und 2016 sowie den Paralympics 2024 als Ruderin im Sommer folgten im März 2026 die Winterspiele im Para Skilanglauf. Die Medaillenränge verpasste sie dabei knapp. Das Duo eint nach zwei WM-Titeln im Para Rudern ein weiteres gemeinsames Ziel: eine Medaille bei den Spielen in Los Angeles 2028.
Der PR3 Mixed-Vierer mit Steuermann erreichte ebenfalls sein Ziel: das Erreichen des A-Finales. Die neue Besetzung mit Jan Helmich vom RC Hansa Dortmund und Daniel Müller-Groß vom RTHC Bayer Leverkusen hatte nach schwieriger Vorbereitung gegen die starke Konkurrenz nichts auszurichten und wurde mit einigem Rückstand Sechster. „Der Vierer ist einen super Vorlauf gefahren. Wir sind noch nicht so weit, dass wir im A-Finale mithalten können, aber wir werden weiter daran arbeiten“, sagte Bundestrainer Marc Stallberg.
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