Resilienz – das macht mich stark!

Positives Denken und Resilienz können dabei helfen, die Corona-Krise durchzustehen. Das sprichwörtliche Stehaufmännchen macht es vor: Es kommt immer wieder auf die Beine, egal wie weit es aus dem Gleichgewicht gebracht worden ist. Unverwundbar ist es zwar nicht, aber in der Lage, sich wieder aufzurichten, zu positionieren, die eigene Mitte wiederzufinden.

© jigsawstocker / Freepik

Was ist eigentlich Resilienz? Als resilient werden in der Gesundheitspsychologie Menschen bezeichnet, die in der Lage sind, schwere Belastungen und Krisen ohne bleibenden psychischen Schaden durchzustehen. Manche können sogar in kurzer Zeit wieder zur Hochform auflaufen. Resilienz – die psychische Widerstandskraft – ist Teil ihrer individuellen Persönlichkeitsstruktur. Von diesen Menschen können wir lernen, die eigene Widerstandskraft zu stärken. Aber wie geht das?

Unser hauptamtlicher Referent Qualifizierung, Dr. Georg Schick, benennt hier die Sieben Säulen der Resilienz und zeigt, wie man sich auch in schwierigen Zeiten positives Denken bewahrt.

Die sieben Säulen der Resilienz

 1. Optimismus: Ich vertraue darauf, dass es gut wird!

Unter Belastung nach dem Guten suchen: Neue Situationen sind auch unerwartete Chancen, die ich nutzen kann. Ich kenne meine Stärken und glaube an sie. Das gibt mir Zuversicht und Kraft.

 2. Akzeptanz: Es ist, wie es ist!

Ich akzeptiere das, was ich nicht ändern kann. Aber ich kann die Einstellung dazu verändern. Das macht mich gelassener. Oft erkenne ich erst in der Rückschau den Sinn des Geschehenen oder den Grund dafür, was passiert ist.

 3. Lösungsorientiertes Denken: Ich nutze die Möglichkeiten, die ich habe!

Probleme werden in Chancen umgewandelt. Ich erarbeite Lösungsansätze, die zu mir passen und die ich auch anwenden kann.

 4. Selbstwirksamkeit: Ich bin kein Opfer: Ich kann etwas bewirken und verändern!

Ich mache mir bewusst, was ich kann und bin davon überzeugt, dass ich eine Situation gestalten und verändern kann. Das nimmt mir Gefühle von Ausgeliefertsein und Hilflosigkeit oder mildert sie zumindest.

 5. Verantwortung übernehmen: Ich schütze mich und helfe anderen!

Ich bin mir der Verantwortung mir selbst und meinen Mitmenschen gegenüber bewusst und handele danach. Ich nehme wahr, wer meine Hilfe braucht und helfe im Rahmen meiner Möglichkeiten.

 6. Netzwerke nutzen und aufbauen:Gute Beziehungen schenken mir Kraft!

Soziale Beziehungen geben mir Halt und Stabilität. Die Qualität der Beziehung ist entscheidend: Eine stabile, verlässliche Beziehung ist wertvoller als viele oberflächliche. Auf die Balance von Geben und Nehmen kommt es an. Ich darf auch Hilfe annehmen!

 7. Zukunft planen und gestalten: Ich habe die Wahl und entscheide selbst!

Ich setze mir realistische Ziele und bin davon überzeugt, sie mit meinen Möglichkeiten erreichen zu können. Diese Ziele geben mir Kraft und Lebenssinn.

Wer in Corona-Zeiten persönliche Resilienz-Erfahrungen gemacht hat, ist herzlich eingeladen, uns diese zu schreiben. Mit Ihrer Zustimmung werden wir dann die Schilderungen veröffentlichen und so dafür sorgen, dass alle unsere Leser*innen an diesen Mut machenden Beispielen teilhaben und neue Kraft schöpfen können. 

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