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Para Kanu-WM in Poznań

Vom 26. bis 30. August kämpfen die weltweit besten Para Kanuti*innen bei der Weltmeisterschaft im polnischen Poznań um die Titel.

Auf der traditionsreichen Regattastrecke am Malta-See geht es neben Medaillen auch um wichtige Weltranglistenpunkte auf dem Weg zu den Paralympics 2028 in Los Angeles.

Für Deutschland gehen insgesamt acht Athlet*innen an den Start – darunter Dennis Braun vom ESV Essen-Kupferdreh und Chinette Lauridsen aus Duisburg.

Dennis Braun vor seiner WM-Premiere

Für den 40-jährigen Dennis Braun vom ESV Essen-Kupferdreh ist die Weltmeisterschaft in Poznań ein ganz besonderes Ereignis: Der Essener feiert seine WM-Premiere. Braun gehört erst seit diesem Jahr dem deutschen Nationalteam an und tritt im Kajak der Startklasse KL1 an.

Nach seinem Einstieg in den internationalen Leistungssport möchte der Essener in Poznań den nächsten Schritt machen. Sein Ziel ist klar: die Qualifikation für das WM-Finale. Die Weltmeisterschaften bieten ihm dabei die Möglichkeit, wertvolle internationale Erfahrung zu sammeln und sich im Kampf um Weltranglistenpunkte für die Paralympics 2028 zu positionieren.

Duisburgerin Chinette Lauridsen im Va'a am Start

Auch Chinette Lauridsen aus Duisburg gehört zum deutschen WM-Aufgebot. Die 49-Jährige startet im Auslegerboot Va’a in der Startklasse VL2. Damit vertritt sie nicht nur Deutschland, sondern auch den Para Kanusport in Nordrhein-Westfalen auf der internationalen Bühne.

Das deutsche Team reist mit klaren Zielen nach Polen. Zwei Medaillen sowie weitere Finalplatzierungen sollen erreicht werden. Für die unmittelbare Wettkampfvorbereitung absolvierte das Nationalteam zuletzt ein Trainingslager im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum Kienbaum.

Für die NRW Athlet*innen bietet die WM damit eine wichtige internationale Bühne. Besonders für Dennis Braun vom ESV Essen-Kupferdreh ist Poznań ein Meilenstein auf seinem Weg im internationalen Para Kanu.