Sport und Bewegung bringen Menschen zusammen und lassen sie aktiv werden. Im BRSNW sind über 250.000 Menschen in 1.400 Vereinen aktiv. Um die Aktivität von Menschen mit Behinderung zu fördern und weiterzuentwickeln sind ehrenamtliche Stützen innerhalb unserer Strukturen unersetzlich. Dazu zählen auch die vielen Übungsleiter*innen, die als Aktivposten eine stabile und vielfältige Sportlandschaft unterstützen und weiterentwickeln.
Bundesweit ist die Zahl der Übungsleitungslizenzen rückläufig. Dieser Trend zeigt sich leider auch in Nordrhein-Westfalen.
Mit dem vielfältigen Angebot an Ausbildungen versuchen wir diesem Negativtrend entgegenzuwirken und dem Mangel an qualifizierten Übungsleitungen entgegenzuwirken. Durch die Ausbildungsreform des DBS zum 01. Januar diesen Jahres sind wir in der Lage die Basis des Sports für Menschen mit Behinderung allen künftigen Übungsleitungen in seiner Vielfalt durch den Breitensport für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen. In der ÜL-C-Ausbildung als Basis einer Übungsleitungstätigkeit bekommen Teilnehmende einen ersten Eindruck über die verschiedenen sportlichen Möglichkeiten des Sporttreibens mit einer Behinderung und erwerben die ersten Kenntnisse in Theorie und Praxis zur Durchführung entsprechender (Breiten-)Sportangebote.
Fortführend haben die Übungsleitungen durch Profilausbildungen die Möglichkeit ihr Wissen zu vertiefen und den Bedarf in den Vereinen somit noch effizienter abzudecken.
Neben den Bedürfnissen der Sportler*innen sind uns aber auch die Bedürfnisse der Teilnehmenden und somit angehenden Übungsleitungen wichtig. Wohnortnahe Ausbildungsangebote lassen eine bessere Vereinbarkeit mit der Familie beispielsweise zu. Dazu führt der BRSNW an verschiedenen Standorten in NRW Qualifizierungsmaßnahmen durch. Diese sind zeitlich so gestaltet, dass der Ausbildungsablauf in überschaubaren Zeitabschnitten strukturiert ist, sodass der Vermittlung der notwendigen Kenntnisse sowohl in der Theorie wie auch in der Praxis durch ein hohes Maß an Selbstwahrnehmung ausreichend Raum gegeben wird.
Dem Vorwissen bestimmter Bewegungsberufe tragen wir Rechnung durch verschiedene Sonderlehrgänge. Hier werden die notwendigen Kenntnisse punktuell ergänzt und vertiefen somit das bereits vorhandene Wissen. Berechtigende Vorqualifikationen werden vom BRSNW sorgfältig geprüft, um so den bestmöglichen Werdegang zur Übungsleitung einschlagen zu können.
Um das Sporttreiben als lebenslanges Selbstverständnis ansehen und vor allem anbieten zu können, bedarf es der nachhaltig qualifizierten Übungsleitung. Unterstützt wird dies durch ein großes Angebot an themenorientierten und praxisnahen Fortbildungen im BRSNW, die auch immer den aktuellen Kenntnisstand der Übungsleitungen erweitert.
Neben der persönlichen Betreuung in Aus- und Fortbildungen durch unsere Referent*innen nutzt der BRSNW auch die technische Unterstützung durch beispielsweise einen leichten Zugang über unsere Lernplattform dbs-ip.
Somit schafft der BRSNW Rahmenbedingungen, die ein ehrenamtliches Engagement als Übungsleitung im Sport für Menschen mit Behinderungen niederschwellig ermöglicht und die Vielfältigkeit der Sportlandschaft unterstützt und weiterentwickelt.
Unter www.brsnw-qualifiuerung.de finden Sie die Qualifizierungsmaßnahmen des BRSNW sowie weitere Informationen.