Klares „Ja“ der Menschen für die Spiele!

Die Menschen in KölnRheinRuhr haben abgestimmt – und das Ergebnis ist eindeutig: In allen 17 beteiligten Kommunen haben sich die Bürger*innen gestern (19. April) mit großer Mehrheit für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen. Am höchsten war die Zustimmung mit 76,29 Prozent in Aachen, allein neun Städte erzielten eine Zustimmung von mehr als 70 Prozent.

© LSB NRW/ Andrea Bowinkelmann

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© BRSNW

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„1,4 Millionen Menschen in NRW haben am Sonntag auch über die Bewerbung um paralympische Spiele in der Region KölRheinRuhr abgestimmt. Das Ergebnis des  Bürgerentscheids ist absolut überwältigend und ein wichtiges Zeichen für den Para Sport. Wir versprechen uns von der Ausrichtung von  paralympischen und olympischen Spielen in NRW  nicht nur sportliche Höchstleistungen der Extraklasse,  sondern auch ein schnelleres Vorankommen bei wichtigen gesellschaftlichen Prozessen, wie  Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit. Wir  blicken voller Überzeugung, Motivation und Leidenschaft in die Zukunft. Nun wird weiter intensiv an dem Konzept gearbeitet, um die nächsten Schritte gemeinsam zu gestalten und den Parasport nachhaltig zu stärken." Anja Surmann


Klares „Ja“ der Menschen für die Spiele!


Die Menschen in KölnRheinRuhr haben abgestimmt – und das Ergebnis ist eindeutig: In allen 17 beteiligten Kommunen haben sich die Bürger*innen gestern (19. April) mit großer Mehrheit für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen. Am höchsten war die Zustimmung mit 76,29 Prozent in Aachen, allein neun Städte erzielten eine Zustimmung von mehr als 70 Prozent. Das für den weiteren Bewerbungsweg relevante Gesamtergebnis aller beteiligten Städte liegt bei 66 Prozent Zustimmung. In Herten wurde die notwendige Mindestzahl an abgegebenen Stimmen nicht erreicht, so dass der dortige Ratsbürgerentscheid nicht gültig ist.

„Das Konzept von KölnRheinRuhr hat die Menschen überzeugt“, freut sich Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes NRW. „Insgesamt haben rund 1,4 Millionen Menschen abgestimmt. Das war nur möglich, weil der Sport an der Basis die Idee der Bewerbung in den 17 beteiligten Städten getragen hat. Und diese Sportbasis ist gleichzeitig der größte Gewinner der Bewerbung“.

„Heute wird gefeiert“, sagt der Vorstandsvorsitzende des LSB Dr. Christoph Niessen. „Und ab morgen schreiben wir unser Konzept mit diesem Votum im Rücken doppelt motiviert fort. Wir wollen die Vision von Olympischen und Paralympischen Spielen in KölnRheinRuhr wahr werden lassen. Wir wollen Sportler*innen und Gästen aus aller Welt die größte Bühne für die größten Sportmomente bieten.“

Die Ergebnisse

Zustimmung: Ja-Stimmen bezogen auf die Zahl aller abgegebenen gültigen Stimmen.

Stadt

Zustimmung

Aachen

76,29 %

Bochum

63,97 %

Dortmund

67,91 %

Duisburg

72,95 %

Düsseldorf

67,24 %

Essen

64,26 %

Gelsenkirchen

74,19 %

Herten*

73,79 %

Köln

57,39 %

Krefeld

64,41 %

Leverkusen

62,68 %

Mönchengladbach

74,45 %

Monheim am Rhein

70,70 %

Oberhausen

62,66 %

Pulheim

70,19 %

Recklinghausen

72,85 %

Wuppertal

72,21 %

* Entscheid nicht gültig, weil Quorum nicht erreicht.

So geht es nun weiter

Parallel zur Vorbereitung der Ratsbürgerentscheide haben bereits die Arbeiten für den weiteren Bewerbungsprozess begonnen. Staatskanzlei NRW, Landessportbund NRW und Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW feilen zusammen mit den beteiligten Städten am Konzept an der Beantwortung des Fragenkatalogs des DOSB. Aus den Antworten und weiteren Daten erstellt eine Kommission eine Bewertungsmatrix für alle vier deutschen Bewerberregionen. Diese dient als Grundlage für die Entscheidung der DOSB-Mitgliederversammlung am 26. September 2026, welche Region für Deutschland ins internationale Rennen geht.

Auf einen Blick

  • 16 Städte an Rhein-Ruhr bewerben sich gemeinsam – mit Köln als Leading City.
  • 100 Prozent der Sportstätten sind vorhanden oder werden nur temporär gebaut oder ertüchtigt. (Bewertung des DOSB, Stufe 1).
  • 95 Prozent der Athlet*innen im Olympischen Dorf (Bewertung des DOSB, Stufe 1)
  • Die meisten Sportstätten liegen innerhalb von 40 km bzw. 60 Minuten Fahrtzeit. Nur zwei Sportstätten liegen außerhalb NRWs.
  • Das Konzept ermöglicht den Verkauf von rund 14 Millionen Tickets (Bewertung des DOSB, Stufe1).
  • Die Bewerbung bietet spektakuläre Sportstätten, z. B. mit 60.000 möglichen Zuschauer* innen beim Schwimmen im Aquatics Dome Auf Schalke.
  • Umfassende Beteiligung: Rund 4 Millionen Menschen in den 17 beteiligten Kommunen waren aufgerufen, ihr Votum zur Bewerbung abzugeben. Mehr Bürger*innen bindet kein anderer Bewerber ein.
  • Die Bewerbung bringt Erfahrung aus der Ausrichtung von mehr als 30 internationalen Top-Events in den letzten zehn Jahren mit.
  • Wir bieten exzellente Spitzensport-Sportstätten (z. B. Aachener Soers, Regattastrecke Duisburg, Hockeypark Mönchengladbach, LANXESS arena Köln, MERKUR SPIEL-ARENA Düsseldorf, zahlreiche Fußballstadien)
  • Das sind die 16 beteiligten Kommunen von KölnRheinRuhr: Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal.
  • Sie werden ergänzt durch Kiel oder Warnemünde für die Segelwettbewerbe und durch Markkleeberg für Kanu-Slalom.

 

Nützliche Links

www.olympiabewerbung.nrw

www.lsb.nrw/unsere-themen/olympiabewerbung-koelnrheinruhr

https://go.lsb.nrw/faq-olympiabewerbung-koelnrheinruhr

E-Mail-Adresse für Fragen & Anregungen

OlympiabewerbungRheinRuhr@lsb.nrw

Quelle: Textteile aus Newsletter Nr. 9 zur Bewerbung von KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele des Landessportbund Nordrhein-Westfalen