Am 17.05.2026 fand im Dojo der DJK Dülmen mit dem Modul „Bodentechnik“ die erste Adaptiv-Dan-Prüfung des Jahres 2026 statt.
Diese Dan-Prüfungen sind nicht nur für ID-Judoka. Auch andere Judoka, deren Einschränkungen so groß sind, dass sie nicht an den allgemeinen Graduierungen teilnehmen können, bekommen hier ihre Möglichkeit, sich den Dan-Anforderungen des Deutschen Judo-Bundes, aufgeteilt auf drei Module, zu stellen.
Dieses Mal stellten sich vier Aspiranten der Herausforderung. Während Sandra Kock aus Dülmen und Thorben von Kneten aus Hünxe mit dem Modul „Bodentechniken“ ihre erste Teilprüfung absolvierten, wagte sich Carina Niemeyer mit diesem Modul bereits an den 2. Dan, den sie, in Ermangelung einer spezifischen Adaptiv Graduierung nach den allgemeinen Bedingungen absolvieren musste. Für Valentin Freitag aus Leverkusen war es jedoch bereits die dritte und damit letzteTeilprüfung auf dem Weg zum 1. Dan.
Während des gesamten anspruchsvollen Vorbereitungslehrgangs unter der Leitung von Jörg Wolter herrschte eine entspannte Lernatmosphäre. So zeigten sich sowohl die Prüflinge als auch ihre Partner und die übrigen Lehrgangsteilnehmer überaus motiviert, die geforderten Haltegriffe, Angriffe aus Bank- und Rückenlage, Übergänge vom Stand in den Boden und verschiedene Randori immer wieder zu üben.
Die Prüfungskommission Jürgen Hatzky, Jörg Wolter und Dr. Wolfgang Janko zeigte sich beeindruckt von den vorgetragenen Leistungen, so dass es am Ende keine große Überraschung war, dass alle vier Kandidaten, die am Sonntag Morgen ihr Boden-Prüfungsprogramm vorstellten, diesen Abschnitt der Dan-Graduierung erfolgreich absolvieren konnten.
Mit dem Bestehen der letzten Teilprüfung konnte sich Valentin Freitag seinen langersehnten Traum, einen schwarzen Gürtel tragen zu dürfen, endlich erfüllen. Da Valentin vor einer Woche in Hannover in der WK2 bis 66 kg auch noch internationaler Deutscher Meister wurde, ging damit für ihn eine äußerst erfolgreiche Woche zu Ende.
Ein großer Dank geht wieder an Bernard Freitag und sein Team von der DJK Dülmen, die die gesamte Logistik des Wochenendlehrgangs mit insgesamt 25 Teilnehmern hervorragend meisterten.