Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen trauert um Dr. Karl Quade, der am zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben ist. Mit seinem Tod verliert der deutsche Para Sport einen der prägendsten Menschen der letzten Jahrzehnte.
Über Jahrzehnte hinweg hat Dr. Karl Quade den paralympischen Sport entscheidend mitgestaltet und weiterentwickelt. Sein Engagement ging dabei weit über Funktionen und Ämter hinaus: Er war Impulsgeber, Mitstreiter und überzeugter Botschafter des paralympischen Gedankens – stets getragen von Überzeugung, Herzblut und Weitsicht.
„Der Tod von Dr. Karl Quade macht uns in Nordrhein-Westfalen sehr traurig. Er hat den paralympischen Sport in Deutschland maßgeblich geprägt und mit seiner Arbeit beim TSV Bayer 04 Leverkusen bleibende Spuren in NRW hinterlassen. Vor allem aber verlieren wir mit Karl einen guten, warmherzigen Menschen, der andere mitgenommen und inspiriert hat. Sein Vermächtnis wird weiterwirken“, sagt Anja Surmann, Vorsitzende des BRSNW.
Der BRSNW nimmt Abschied von einer herausragenden Persönlichkeit des Sports für Menschen mit Behinderung. Als erfolgreicher Paralympics-Teilnehmer, langjähriger Chef de Mission und langjähriger Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverbandes hat Dr. Karl Quade den Behindertensport nachhaltig geprägt. Vor allem aber verlieren wir einen Menschen, der andere begeistert, ermutigt und verbunden hat.
In diesen schweren Tagen sind unsere Gedanken bei seiner Familie, seinen langjährigen Wegbegleitern sowie allen, die ihm verbunden waren.