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Gemeinsam spielen, bewegen und lachen: Tu(S)gether Kids gewinnen Inklusionspreis

Der TuS 05 Oberpleis hat mit seinem Inklusionskurs „Tu(S)gether Kids“ als einer von vier Vereinen in Nordrhein-Westfalen den Best-Practice-Wettbewerb „Inklusionsprojekt“ gewonnen.

Der TuS 05 Oberpleis hat mit seinem Inklusionskurs „Tu(S)gether Kids“ als einer von vier Vereinen in Nordrhein-Westfalen den Best-Practice-Wettbewerb „Inklusionsprojekt“ gewonnen. Das Angebot verbindet Kinder mit und ohne motorische Beeinträchtigungen und schafft einen Raum, in dem gemeinsames Spielen und Bewegung ganz selbstverständlich sind.


Unter der Leitung von Wibke Nordmann und Rebecca Boltz treffen sich bei „Tu(S)gether Kids“ Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis zwölf Jahren. In den Einheiten freitags von 16:00 – 17:30 Uhr stehen nicht Leistung oder Wettbewerb im Mittelpunkt, sondern vor allem die Freude an Bewegung und das gemeinsame Erlebnis. Die Spiele und Übungen werden so gestaltet, dass sie an die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Kinder angepasst sind.


„Inklusion im Sport bedeutet für mich vor allem, dass jedes Kind die Möglichkeit bekommt, sich einzubringen und positive Bewegungserfahrungen zu sammeln“, sagt die Sportwissenschaftlerin des TuS, Verena Wagner. „Bei Tu(S)gether Kids wird eindrucksvoll gezeigt, wie selbstverständlich gemeinsames Spielen funktionieren kann, wenn Angebote flexibel auf die unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder abgestimmt werden.“ Ob Toben, Spielen oder gemeinsames Lachen – bei „Tu(S)gether Kids“ geht es darum, Barrieren abzubauen und allen Kindern die Teilhabe am Sport zu ermöglichen. Das Angebot zeigt damit beispielhaft, wie Inklusion im Vereinsalltag gelingen kann.


Für TuS-Geschäftsführer Michael Weber ist die Auszeichnung „nicht nur eine Anerkennung für das Konzept, sondern vor allem für die Menschen, die es mit Leben füllen. Ein besonderer Glückwunsch geht daher an die Übungsleiterinnen Wibke Nordmann und Rebecca Boltz sowie an die Mädchen und Jungen von „Tu(S)gether Kids“, die mit ihrem gemeinsamen Miteinander zeigen, wie vielfältig und verbindend Sport sein kann.“


Der Best-Practice-Wettbewerb „Inklusionsprojekt“ wird von der Staatskanzlei sowie dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Das Projekt ist Bestandteil des „Landesaktionsplans 2025 bis 2027 – Für mehr Teilhabe durch Sport und Bewegung in Nordrhein-Westfalen“ der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Den Preis überreichte Jannis Clemens, Referent des Projekts „Ehrenamt inklusiv“ vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW).