Am Samstag, den 5. September, fand auf dem Sportcampus der Universität Münster der erste inklusive Fachtag zum Schutz vor Gewalt statt. Die Veranstaltung gab den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über den Umgang mit Gewalt im Sport zu sprechen.
Organisiert und durchgeführt wurde der Fachtag von Special Olympics NRW und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e. V. (BRSNW). Die Idee dafür entstand bei einem gemeinsamen Austausch der beiden Verbände im vergangenen Jahr. Schnell war klar, dass ein gemeinsamer Fachtag eine gute Möglichkeit bietet, gemeinsam auf das Thema aufmerksam zu machen.
In vier Workshops konnten sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Fragen rund um Prävention und Intervention beschäftigen. Dabei ging es auch darum, verschiedene Formen von Gewalt zu erkennen und mehr Sicherheit im eigenen Handeln zu gewinnen. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Frage, wie Schutz vor Gewalt in einem inklusiven Sport gelingen kann.
Für Abwechslung sorgten zwei interaktive Theaterstücke. Dabei wurden Situationen aus dem Sport aufgegriffen und gemeinsam betrachtet.
Neben den Workshops und Theaterstücken gab es weitere Möglichkeiten zum Austausch und Mitmachen. Unter anderem ein Infostand der Fachberatungsstelle Zartbitter sowie ein inklusives Volleyball-Schnuppertraining des SV Blau-Weiß Aasee e. V.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Referent*innen, die uns bei unserem Fachtag unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Münster für die Unterstützung vor Ort.
Finanziell unterstützt wurde der Fachtag durch das Projekt „Prävention sexualisierter Gewalt bei Menschen mit geistiger Behinderung im Sport“ der LWL-Sozialstiftung. Das Projekt setzt sich dafür ein, Menschen mit geistiger Behinderung besser vor sexualisierter Gewalt zu schützen und Vereine und weitere Akteur*innen für das Thema zu sensibilisieren.