Erfolgreicher Auftritt der NRW-Damen bei der Deutschen Meisterschaft in Dortmund

Mit einer starken Mannschaftsleistung hat sich das Team Nordrhein-Westfalen (NRW) bei der Deutschen Meisterschaft der Damen (DMD) im Rollstuhlbasketball in Dortmund präsentiert.

Mit einer starken Mannschaftsleistung hat sich das Team Nordrhein-Westfalen (NRW) bei der Deutschen Meisterschaft der Damen (DMD) im Rollstuhlbasketball in Dortmund präsentiert. Nach zwei Siegen in der Gruppenphase gegen die Teams aus Hessen (13:34) und Hamburg (20:37) qualifizierte sich die Auswahl des BRSNW schon vor dem letzten Gruppenspiel für das Halbfinale. Dies war um so wichtiger, als dass man im letzten Gruppenspiel auf den Titelaspiranten und mehrfachen Deutschen Meister aus Bayern traf. Mit einem engagierten Einsatz konnte man das Spiel lange Zeit offen halten, verlor am Ende dann jedoch recht deutlich mit 49:23.

Im Halbfinale traf man am Sonntag Vormiittag auf das Team aus Niedersachsen. Nach einem schlechten Start (10:2) konnte sich die Mannschaft um Headcoach Michalis Stergiopoulos wieder fangen, aber nie wirklich zur dominant auftretenden Mannschaft aus Niedersachsen aufschließen. Am Ende stand eine deutliche Niederlage von 39:12 auf dem Papier.

In dem direkt im Anschluss statt gefundene Spiel um Platz 3 gegen die Damen aus Baden-Wüttemberg / Rheinlandpfalz starteten die NRW Damen hoch konzentriert und auf Augenhöhe (12:10 1. Viertel). Jedoch setzte das Team aus BaWü/RLP mit einer geschickt ausgespielten Press-Verteidigung die NRW Damen immer wieder so stark unter Druck, dass nur noch wenige gut ausgespielte Angriffe zustande kamen. Zwar konnten die beiden Coaches (Michalis Stergiopoulos und Marc Trelenberg) durch erfolgreiche Wechsel immer wieder Lösungen finden, um ihrerseits einfache Wurfchancen zu erarbeiten. Jedoch fehlte am Ende die notwendige Trefferquote, um das Spiel noch mal zu drehen. Das Team BaWü/RLP sicherte sich letztlich verdient mit 40:26 den dritten Platz.

Mit dem 4. Platz ist die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen jedoch sehr zufrieden. Viele Spielerinnen haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich weiterentwickelt und eine tolle Team- und Turnierleistung gezeigt.

Großen Anteil am Erfolg hatte Nationalspielerin Lisa Bergenthal, die einmal mehr ihre Klasse unter Beweis stellte. Mit ihrer Erfahrung, Spielübersicht und Führungsstärke war sie der zentrale Anker des NRW-Spiels und prägte die Leistungen ihres Teams über das gesamte Wochenende. Die starken Auftritte wurden folgerichtig mit der Wahl ins All-Star-Team der Deutschen Meisterschaft belohnt.

Ebenso verdient das Trainerduo Michalis Stergiopoulos und Marc Trelenberg großes Lob. Mit einer hervorragenden Vorbereitung, einer klaren taktischen Ausrichtung und viel Vertrauen in ihre Spielerinnen gelang es ihnen, das Potenzial der Mannschaft optimal abzurufen. Das Erreichen des Halbfinales ist zugleich eine Bestätigung der kontinuierlichen Entwicklung der NRW-Auswahl in den vergangenen Jahren.

Ein wichtiger Baustein des erfolgreichen Turnierwochenendes war zudem die medizinische Betreuung durch Physiotherapeutin Fabienne Schönenborn. Mit ihrer engagierten Arbeit sorgte sie dafür, dass die Spielerinnen während des intensiven Turnierverlaufs bestmöglich regenerieren konnten und jederzeit optimal betreut waren.

Der BRSNW gratuliert dem gesamten Team zu diesem starken Ergebnis und bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren großen Einsatz sowie für die hervorragende Werbung für den Rollstuhlbasketball in Nordrhein-Westfalen.

Kader Team NRW

  • Jana Bartlick
  • Gada Jamoul
  • Lisa Bergenthal
  • Stefanie Rabert
  • Beza Gelim
  • Katharina Hatting
  • Martha Schuren
  • Nora Sommerfeld
  • Petra Krüsmann
  • Lisa Clemens
  • Kim Zettlitz

Trainer: Michalis Stergiopoulos, Marc Trelenberg

Physiotherapeutin: Fabienne Schönenborn