Am vergangenen Wochenende, vom 15.05 bis 17.05.2026, fanden im Sindelfingen die Deutschen Einzelmeisterschaften Para Tischtennis statt.
Dabei gingen insgesamt elf Kaderathlet*innen an den Start.
Am Freitag, dem 1. Tag des Turniers, ging es unter anderem mit den Doppeln los.
Im Doppel der WK 9 erspielte sich Jonas Wand mit Hannes Hruderirsch aus Niedersachsen einen guten 3. Platz. Sie spielten sich bis ins Halbfinale und unterlagen dort den späteren Deutschen Meistern.
Maike Bannuscher und Janette Püski, konnten sich den 3. Platz in der WK 9-AB sichern. Sie unterlagen im Halbfinale knapp, nach einem 0:2 Rückstand, mit 2:3 und gewannen damit Silber.
Metin Cürünay konnte sich im Doppel der WK 3-5 mit seinem Doppelpartner Nikolai Sommer aus Bayern den 3. Platz und gewann somit seine erste Medaille bei einer Deutschen Einzelmeisterschaften.
Die größte Überraschung lieferten Raphael Akyildiz und Jonah Jumpertz, die sich ebenfalls über Bronze in der WK 8 freuen konnten.
An Tag zwei startete dann die Einzelkonkurrenzen in den jeweiligen Wettkampfklassen.
Auch hier spielten alle Athlet*innen so stark, dass sie, wie am Vortag, Medaillen holen konnten.
So konnte z.B. Johanna Luyken ihre erste Bronzemedaille in ihrer Wettkampfklasse, WK 11, bei einer Deutsche Einzelmeisterschaft, gewinnen.
Annika Spitz konnte sich bei ihrer ersten Deutschen Einzelmeisterschaft über Silber in der WK 9 freuen.
Ebenfalls errang Maike Bannuscher Silber in der WK 8, sie verlor lediglich mit 1:3 gegen die Paralympics Spielerin Juliane Wolf.
Janette Püski konnte sich bis ins Finale der WK AB spielen, verlor leider etwas unglücklich im Finale und holte trotz Verletzung, wie im vergangenen Jahr, Silber.
Sandra Mikolaschek ging nur im Einzel an den Tisch und konnte sich ohne Satzverlust die Goldmedaille sichern.
Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Raphael Akyildiz und Metin Cürünay.
Für Raphael, der in seiner Gruppe an vier gesetzt war, waren es die zweiten Deutschen Einzelmeisterschaften. Er konnte sich als Gruppenerster für die Hauptrunde qualifizieren. Dort gewann er das Achtelfinale und verlor leider sein Viertelfinale und verpasste nur knapp das Podium. Metin war mit seinen 11 Jahren mit Abstand der jüngste Spieler auf diesem Turnier. Er gewann gegen den an zwei gesetzten des gesamten Turniers der WK 5 und verpasste nur ganz knapp die Hauptrunde, die um die Plätze 1-4 gespielt haben. Somit spielte Metin um die Plätze 5-8 und konnte sich einen sehr guten 6. Platz sichern.
In den Einzelkonkurrenzen konnten Die Athlet*innen fünf Medaillen gewinnen.
Insgesamt präsentierten sich alle Nachwuchsathlet*innen auf höchstem Niveau, wuchsen über ihre Grenzen hinaus und erspielten acht Medaillen, so dass ganze fünf Bronze- und drei Silbermedaillen auf das Konto unserer Kaderathlet*innen gingen.