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21.3.2019 : 22:51 : +0100

#Beim Sport gelernt

Der BRSNW unterstützt die Kampagne "Beim Sport gelernt" des LSB und WestLotto.


Der BRSNW schafft Begegnung durch Sport

Tausende Besucher nutzen das vielfältige Bewegungs-, Spiel und Sportprogramm des BRSNW beim Tag der Begegnung in Köln. Beim Turnier um den WestLotto-Cup spielen rund 80 Fußballer mit geistiger Behinderung mit großer Freude.

Frühlingshafte Temperaturen und verschiedenste Menschen mit und ohne Behinderung haben den Tag der Begegnung am Samstag im Kölner Rheinpark zu einem fröhlichen Familienfest gemacht. Seinen Anteil daran hatte auch der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V., der an zwölf verschiedenen Standorten im Tanzbrunnen und im Rheinpark Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für die 40.000 Besucher bereitstellte.

Ein Höhepunkt war das Fußballturnier für Menschen mit geistiger Behinderung um den WestLotto-Cup im Rheinpark. Bei bestem Fußballwetter kämpften die teilnehmenden Mannschaften aus dem Rheinland sportlich fair um Tore und Punkte. Im Vordergrund standen Fair Play, Spaß und Kampfgeist. Am Ende war das Rennen um den Pokal denkbar knapp: Punktgleich und nur dank des etwas besseren Torverhältnisses platzierte sich die Mannschaft des SC Borussia Hohenlind-Lindenthal aus Köln vor dem Team der Pirates Düsseldorf. Doch leer ging keiner der Kicker aus: Jeder Spieler erhielt für seine Leistung beim WestLotto-Cup eine goldene Medaille als Erinnerung. Somit herrschten müde, aber zufriedene Gesichter nach der Siegerehrung durch BRSNW-Landessportwart Thomas Börger vor. „Ihr alle habt tolle Leistungen gezeigt“, lobte Börger, der auch noch einmal die Unterstützung durch WestLotto hervorhob, ohne die das Turnier nicht hätte stattfinden können.

Durch das Lotto-Prinzip fördert WestLotto mit 40 Prozent seiner Einnahmen gemeinnützige Institutionen aus den Bereichen Sport, Gemeinwohl, Kultur, Denkmal- und Naturschutz. Davon profitieren viele Bürger in NRW ohne es zu wissen. In diesem Fall ermöglichte das Lotto-Prinzip dem BRSNW, ein Sportangebot für Menschen mit geistiger Behinderung auf dem Tag der Behinderung auf die Beine zu stellen.

Das neue Konzept am Tag der Begegnung – die BRSNW-Stationen an verschiedenen Orten im Rheinpark verteilt – wurde von den Besuchern gut angenommen. Die Laufkarte des BRSNW führte die Besucher zu den zwölf Mitmachstationen, an denen sie etwa die Blindensportarten Showdown oder Goalball, Bogenschießen, Kegeln, Rollstuhl-Basketball, das Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung sowie Spiele wie Frisbee-Golf und Speerzielwurf ausprobieren konnten. Unterstützt von der Provinzial gab es außerdem die Möglichkeit im Soccer-Ei Fußball zu (er)leben. Diese Partnerschaft zwischen Provinzial und BRSNW wurde zum Tag der Begegnung erstmals geschlossen. Zusätzlich konnten die Besucher im Rollstuhl-Parcours des BRSNW selbst erfahren, welche ganz alltäglichen Hindernisse Rolli-Fahrer zu bewältigen haben.

Davon überzeugten sich auch die Ehrengäste eines Rundgangs mit LVR-Direktorin Ulrike Lubek, an dem außer der Landesbehindertenbeauftragten Elisabeth Veldhues, dem Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes Friedhelm Julius Beucher und DBS-Generalsekretär Thomas Urban auch Vertreter der Städte Köln, Düsseldorf, Bonn sowie der Kreise Düren und Euskirchen teilnahmen, am Rollstuhl-Parcours des BRSNW. „In Zusammenarbeit mit dem LVR haben wir vielfältige Möglichkeiten schaffen können, damit Menschen mit und ohne Behinderung Sport und Bewegung erleben. Bleiben Sie dem Behindertensport gewogen. Die Menschen mit Behinderung haben es verdient“, sagte BRSNW-Vorsitzender Reinhard Schneider.

Das war der Tag der Begegnung 2017

Bewegung, Spiel und Sport mit dem BRSNW beim Tag der Begegnung 2017

Mitmachen und Spaß haben: beim Ballrollen ist Schnelligkeit gefragt.
Der Rollstuhl-Parcours zeigt, wie man mit dem Rolli Hindernisse überwindet.
Fußball mit geistiger Behinderung kicken um den Westlotto-Cup.

Beim Tag der Begegnung am Samstag, 20. Mai 2017, in Köln können bis zu 50.000 Besucherinnen und Besucher des größten Familienfestes für Menschen mit und ohne Behinderung in Deutschland auch wieder zahlreiche Sport- und Mitmachaktionen ausprobieren.

Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) gestaltet mit seinen Partnern ein breites Angebot von Bewegung, Spiel und Sport im Tanzbrunnen und im Rheinpark. Hierbei handelt es sich ausdrücklich um Mitmachaktionen.

Anders als in den Vorjahren gibt es keinen Inklusions-Sportpark mit verschiedenen sportlichen Angeboten als zentralen Treffpunkt. Stattdessen hat der BRSNW auf Wunsch des LVR seine Aktions- und Mitmachangebote auf dem gesamten Gelände verteilt. Damit alle Besucher auch in den Genuss unseres Angebotes kommen, gibt es an den zehn Aktionsständen eine Laufkarte. Wer an genügend Aktionen teilgenommen hat, gewinnt einen Preis.

Ein ganz besonderer Höhepunkt ist in diesem Jahr das Fußballturnier für Menschen mit geistiger Behinderung um den Westlotto-Cup. Dank des Sponsors Westlotto spielen acht Fußballteams im Kleinfeld. Rund um das Spielfeld informieren der BRSNW über seine Angebote und am Stand von Westlotto kann fleißig mitgeraten werden. Dort gibt es außerdem die Möglichkeit die Bildungskampagne „Das habe ich beim Sport gelernt“ des Landessportbundes kennenzulernen, an der sich auch der BRSNW beteiligt.

Das sind die BRSNW-Aktionen im Einzelnen:

·         Mit Schwung durch den Rolli-Parcours:
Der Rollstuhl-Parcours des BRSNW ist eine beliebte Aktion. Im ganzen Jahr können Rollstuhlfahrer und Fußgänger bei verschiedenen Veranstaltungen im Rollstuhl erleben, welche Hindernisse im Alltag mit Rolli warten und mit welchen Tricks man sie ganz leicht überwinden kann. Das Team der BRSNW-Kinder- und Jugendorganisation KiJu zeigt wie es geht. Wer den Parcours erfolgreich absolviert, erhält anschließend seinen „Rollstuhlführerschein.“

·         Kegeln für alle:
Mit der Kegelschiene kann jeder kegeln. Jung, Alt, Nicht- oder Schwerbehindert, im Stehen oder im Sitzen. Durch das vielseitige Hilfsmittel wird Kegeln zur Inklusionssportart, bei der alle mitmachen können.

·         In Bewegung mit den Servicehunden:
Die Servicehunde sind ein treuer Begleiter für Menschen mit Behinderung. Nicht nur im Alltag, sondern auch bei der Wahrnehmung von Bewegungsangeboten.

·         Gemeinsam zum Korberfolg – Rollstuhl-Basketball:
Das Projekt Gemeinsam zum Korberfolg will Rollstuhl-Basketball als Breitensport fördern, die wohl bekannteste Behindertensportart. Beim Tag der Begegnung können auch Menschen ohne Behinderung ausprobieren, ob sie im Rolli das orangene Leder auch im Sitzen durch die Reuse befördern können, denn auch diese dürfen selbstverständlich mitspielen.

·         Zielgenau mit dem Bogen:
Bogenschießen ist für Menschen mit und ohne Behinderung eine tolle Möglichkeit, sich in der Freizeit gemeinsam sportlich zu betätigen. Es ist schnell zu erlernen und gesundheitsfördernd. Dies vermittelt der Verein Alpha aus Wermelskirchen.

·         Fußball (er)leben mit der Provinzial:
Fußball ist mit Abstand die wohl beliebteste Sportart Deutschlands. Im Soccer-Ei wird Fußball wirklich kinderleicht. Denn in dem mobilen Kleinspielfeld wird pausenlos gespielt – mit und gegen Menschen mit und ohne Behinderung, Jungen oder Alten, männlich und weiblich.

·         Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung:
Das Deutsche Sportabzeichen bringt seit seiner Einführung im Jahr 1912 die Menschen in Bewegung, eine echte Erfolgsgeschichte. BRSNW-Landessportwart Thomas Börger und sein Team nehmen am Tag der Begegnung verschiedene Einzeldisziplinen mit speziellen Anforderungen für Menschen mit Behinderung ab.

·         Mobil mit dem Laufrad:
Josef Ilting hat ein Laufrad entwickelt, mit dem auch kleinwüchsige Menschen flott unterwegs sein können und bietet sowohl diesen Menschen als auch anderen neu gewonnene Mobilität.

·         Show Down: Tischball für Blinde
Das Spiel „Show Down“ ist wohl am besten beschrieben mit „Blindentischtennis.“ Denn die Spieler sehen den Spielball auf der Tischplatte nicht und versuchen ihn nur nach Gehör mit einem Schläger ins gegnerische Tor zu befördern.

·         Goalball – der Blindensport:
Goalball ist eine rasante und spannende Sportart für blinde und sehbehinderte Menschen. Wie es ist, nur nach Gehör einen Ball abzuwehren und ohne zu sehen ins Ziel zu treffen, das erleben die Teilnehmer an der Goalball-Station, betreut von unserer KiJu.

·         Leichte Sportspiele für alle:
Speerzielwurf, Ballrollen, Riesenmikado oder Erbsenschlag heißen die Spiele, die vor allem viel Geschicklichkeit und Fingerspitzengefühl erfordern.

·         „Westlotto-Cup“:
Beim Fußballturnier für Menschen mit geistiger Behinderung um den „Westlotto-Cup“ treten acht Mannschaften aus dem BRSNW im Spielmodus Jeder-gegen-Jeden auf dem Kleinspielfeld an.

Der BRSNW bedankt sich bei allen Abteilungen, Vereinen, Partnern und Unterstützern, die dieses sportliche Angebot beim Tag der Begegnung ermöglichen.

Informationen über den Tag der Begegnung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) am 20. Mai 2017 in Köln gibt es auf www.tag-der-begegnung.lvr.de.

 

Tag der Begegnung 2017: Größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderung Europas

Beim Pressegespräch zum Tag der Begegnung 2017: (vorne v. l.) Markus Gerber, Teilnehmer an der LVR-Kampagne „(D)ein Gesicht für Inklusion“, Lars Wiesel-Bauer, BRSNW-Geschäftsführer, Bedi Diyaboglu, Rapper mit Handicap, (hinten v. l.) Ulrike Lubek, LVR-Direktorin, Gerti Gerber, Mutter von Markus Gerber, LVR-Maskottchen Mitmän, Rolf Emmerich, Leiter Sommerblut-Festival, Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftversammlung Rheinland. Foto: Geza Aschoff / LVR

Am Samstag, den 20. Mai 2017, findet in Köln der Tag der Begegnung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) statt. Es ist Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderung. Mit dabei ist auch der BRSNW mit zahlreichen Sport- und Mitmachaktionen. Im Mittelpunkt steht dabei der Westlotto-Cup, das Fußball-Turnier für Menschen mit geistiger Behinderung.

Der Tag der Begegnung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderung, wird in den nächsten Jahren in Köln bleiben. LVR-Direktorin Ulrike Lubek und Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland anlässlich der Vorstellung des Programms: „An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Stadt Köln, die dies möglich macht, indem sie uns den Rheinpark für den Tag der Begegnung 2017 und auch in den Folgejahren zur Verfügung stellt.“

Am 20. Mai erwartet die Gäste im Rheinpark und im Tanzbrunnen von 10 und 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm auf zwei Bühnen. Über 150 Aussteller präsentieren sich mit vielen Mitmachangeboten. Der Eintritt ist frei. Schirmherr und Schauspieler Samuel Koch, seit einem Unfall in der Sendung „Wetten dass..?“ querschnittsgelähmt, wird die Gäste gemeinsam mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und dem Vorsitzenden der Landschaftsversammlung begrüßen.

Für Stimmung sorgen werden unter anderem die Gute-Laune-Band Querbeat, das Blues-, Rock- und Funk-Trio Mischa Gohlke Band und das Markus Reinhardt Ensemble, das einen Mix aus traditioneller osteuropäischer Zigeunermusik mit modernen Einflüssen präsentiert. Zum Finale gibt es ab 17 Uhr die Pop Nights feat. Gentlemen, Festum, Flo Mega und Thomas Godoj.

Unter den Künstlerinnen und Künstlern sind zahlreiche, die selbst ein Handicap haben: Micha Gohlke ist an Taubheit grenzend hörgeschädigt, Dergin Tokmak präsentiert Break-Dance auf Krücken, die Tänzerin und Gewinnerin der ProSieben-Show „Deutschland tanzt“ Kassandra Wedel ist gehörlos und Sänger Bedi aus Köln lässt sich von seiner Querschnittslähmung nicht daran hindern, zu rappen. Ermöglicht wurden Teile des Programms durch eine Kooperation mit dem Sommerblut-Festival und mit freundlicher Unterstützung der Stadt Köln.

Mit der Kampagne „(D)ein Gesicht für Inklusion“ hat der Tag der Begegnung in diesem Jahr ein neues Erscheinungsbild. Alle Gäste des Festes können selbst Teil der Kampagne werden, indem sie sich in einer von zwei Fotoboxen – eine davon ausgerichtet für Menschen im Rollstuhl – ablichten lassen.

Wer sich sportlich austoben möchte, findet auf dem Tag der Begegnung viele Möglichkeiten: ein fünf Meter hoher Kletterturm, ein Rolli-Parcours, Tennis für Blinde, Rollstuhl-Basketball, Bogenschießen, Tischball für Blinde und Fußball für Menschen mit geistiger Behinderung.

Ab 2018 wird es dann einen jährlichen Wechsel geben zwischen einer Regionalisierungskampagne für Inklusion und dem Tag der Begegnung als Großveranstaltung in Köln. Im Rahmen der Regionalisierungskampagne wird der LVR ab 2018 Veranstaltungen im Rheinland unterstützen, die bisher nicht oder nur bedingt barrierefrei waren, wie etwa Karnevalsumzüge, Schützenfeste oder andere Brauchtumsfeste. Auf diese Weise möchte der LVR die Leitidee des Tags der Begegnung ins Rheinland tragen. Auch die Tour der Begegnung, eine rheinlandweite Veranstaltungsreihe für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung, wird im Rahmen dieser Kampagne ab 2018 alle zwei Jahre stattfinden.

Der LVR feiert den Tag der Begegnung seit 1998 als Signalveranstaltung für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Er reagierte damit auf ein Gerichtsurteil, das einer Wohngruppe von Menschen mit geistiger Behinderung zu bestimmten Tageszeiten die Nutzung des eigenen Gartens verbot, weil sich Nachbarn gestört fühlten.

Der Tag der Begegnung 2017 wird unterstützt von der Aktion Mensch, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW), der eps GmbH, der Ford Werke GmbH, der Gold-Kraemer-Stiftung, der Peugeot Citroën Retail – Niederlassung Köln/Bonn, der RheinEnergie AG, den Sparkassen und der Stadt Köln.


Tag der Begegnung 2015


Ein schöner Tag … und ein Abschied

Der „Tag der Begegnung“ den der Landschaftsverband Rheinland (LVR) alljährlich feiert hat sich im Lauf der Jahre von einer kleinen Protestveranstaltung gegen ein behindertenfeindliches Urteil zum europaweit größten inklusiven Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung entwickelt. Gefeiert wurde in diesem Jahr im Rheinpark und im Tanzbrunnen in Köln. Nachdem das Fest im Jahr 2014 wegen eines starken Unwetters abgebrochen werden musste, hatte Petrus in diesem Jahr ein einsehen. Zwar gab es den einen oder anderen kurzen Schauer und ein bisschen Wind, aber im Großen und Ganzen konnten die über 35.000 Besucher den Tag in Köln genießen.
Neben dem Bühnenprogramm im Tanzbrunnen, wo u.a. Björn Heuser und die Kölner Kultband Brings, die für Guildo Horn kurzfristig eingesprungen war,  für Stimmung sorgten, gab es im Sportpark des BRSNW Gelegenheit zu Bewegung, Spiel und Sport.
Zahlreiche Stationen waren von fleißigen und engagierten Helfern aufgebaut worden. Die Bühne im Sportpark war wie erwartet ein Publikumsmagnet. Sportvorführungen, sportliche Aktionen, Musik und Tanz wurden in einem Non-Stop-Programm von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr aufgeführt und vom begeisterten Publikum mit viel Applaus bedacht.

Beifall bekam auch Herbert Kaul. Nicht, weil er auf der Bühne Kunststücke präsentiert hätte, sondern für sein Lebenswerk als Geschäftsführer des BRSNW. Reinhard Schneider würdigte Herbert Kaul und seine Arbeit in einer Ansprache auf der BRSNW-Bühne und bei dem einen oder anderen Gast und Kollegen im Publikum kullerte ein Abschiedstränchen.

Parallel zum Bühnenprogramm wurde der WestLotto ToRe-Pokal im Fußball ausgespielt. Theo Goßner, Geschäftsführer von Westlotto aus Münster, war eigens angereist, um das Turnier anzupfeifen und seine Verbundenheit mit dem Behindertensport zu demonstrieren.
Im Gespräch mit Reinhard Schneider und Moderator Udo Dumbeck erläuterte Theo Goßner die Philosophie seines Unternehmens. Die Förderung des Sports und der Kultur sind vorrangige Ziele von WestLotto. Rund 650 Millionen Euro werden aus den Spieleinsätzen der Lottospieler jährlich dafür bereit gestellt. Davon profitiert auch der Behindertensport.

Bereits in der Vergangenheit habe man diesen gezielt gefördert, erkläurte Theo Goßner. So sei man als Sponsor des Wettbewerbs "Der Verein des Jahres" aufgetreten und habe aktiv an der Veranstaltung mitgewirkt. Das Engagement im Rahmen des "Tag der Begegnung" oder an anderen Veranstaltungen sei eine Fortführung der gezielten Unterstützung des BRSNW.

Einen ausführlichen Bericht zum Tag der Begegnung lesen Sie in der Juliausgabe von "aktv dabei".

Hier eine Impressionen des Tages:

 

 

Gleich geht es los! Der WestLotto ToRe-Pokal
Theo Goßner von WestLotto kam zum Anpfiff
und machte auch den Anstoß!
Theo Goßner erläuterte das Destinatärsystem
Das LVR Maskottchen "Mitmän" hörte interessiert zu


Schade! Tag der Begegnung in Köln abgebrochen

Nach verheissungsvollem Start bei gutem Wetter musste der 17. Tag der Begegnung wegen eines Unwetters vorzeitig beendet werden. So traurig das für die vielen Besucher, Aussteller und das Organisationsteam auch ist, die Sicherheit geht vor und die Entscheing ist nachvollziehbar.

Das was wir bis zum Mittag erlebt haben war jedoch schön und macht Lust auf den nächsten Tag der Begegnung. Sobald der LVR ein Datum und Ort bekannt gibt, werden wir sie informieren.

Zunächst danken wir allen, die als Helfer und Aktive dabei waren und die dazu beigetragen haben, dass der Tag der Begegnung 2014 zumindest ein Teilerfolg war!

 

Auf der Internetseite des TdB schreibt Direktorin Ulrike Lubek zum Abbruch:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des LVR,

viele von Ihnen haben sich – genau wie ich – seit Monaten auf den heutigen Tag der Begegnung am 28. Juni in Köln gefreut. Umso schwerer ist es uns gefallen, das Fest gegen 13 Uhr wegen einer Unwetterwarnung abzubrechen. Wir haben unsere Entscheidung in Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr getroffen. Berücksichtigt haben wir dabei, dass wir viele Gäste haben, die beim Verlassen des Geländes Unterstützung und Zeit benötigen. Die Sicherheit und Gesundheit alle Beteiligten ist uns am wichtigsten.

Das Wetter sah vielleicht an der einen oder anderen Stelle nicht so bedrohlich aus. Doch nach der Räumung gab es auf dem Festgelände einen Blitzeinschlag, bei dem glücklicherweise niemand zu Schaden kam.

Wir bedauern sehr, dass der Tag der Begegnung nach wenigen Stunden abgebrochen werden musste, kurz vor Start des Bühnenprogramms. Wir bedauern dies für alle Gäste, die teilweise eine weite Anreise auf sich genommen haben oder sich gar umsonst auf den Weg gemacht haben. Wir bedauern dies auch für alle Aussteller, Partner, Sponsoren, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LVR und alle anderen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen, die viel Arbeit, Zeit und Geld in ihre Angebote investiert und den Tag der Begegnung unterstützt haben.

Ich danke Ihnen allen an dieser Stelle für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung für den Tag der Begegnung.

Damit alle sehen können, wie schön zumindest der Vormittag der Begegnung war, haben wir auf der Homepage www.tag-der-begegnung.lvr.de eine Bildergalerie eingerichtet, die wir laufend erweitern möchten. Bitte senden Sie uns hierfür Ihre Bilder oder posten Sie diese auf facebook.de/tagderbegegnung .

Lassen Sie uns die Daumen drücken, dass es Petrus im nächsten Jahr besser mit uns meint. Ich – und ich spreche hier für das gesamte Organisationsteam – freue mich auf den nächsten Tag der Begegnung mit Ihnen.

Ihre

Ulrike Lubek
LVR-Direktorin"

Erst einmal selbst probieren: Die Übungsleiter beim Ballrollen
Der kommt gut! Frisbee-Zielwurf ist gar nicht so einfach
... später hätte man auch Wasserski fahren können
Bei den Bogenschützen aus Opladen konnte scharf geschossen werden
Der ToRe-Pokal gehört zu den traditionellen Aktionen beim Tag der Begegnung
... auch hier wurde scharf geschossen!
gefühlvoller ging es bei den Übungen zum Blindenfußball zu
Der DBS-Kicker war natürlich auch immer belegt...
Eine gute Auge-Hand-Koordination war beim Fechten nötig
Wie komme ich an die Milch? - Ein paar Tropfen für den Kaffee wären es geworden
Wenn die Cheerleader auftreten ist immer beste Stimmung
Der Rollstuhlparcour lockt immer
... genau wie eine Kletterwand!
Es macht Laune beim BSNW zu helfen - das ist deutlich!
Die abgestempelten LAufkarten werden zum Los.
Die Darbietungen des Zirkus machen nicht nur den Zuschauern Freude!
Christa Pappe-Häusler weiß, wie man Kinder zum Strahlen bringt!
... und die Helferinnen an der Schminckstation ebenso.
Goldmedaillengewinnerin Andrea Eskau begutachtet die Handbike-Leistung von DBS-Vorstandsmitglied Lars Pickert
... und dann kam das Unwetter - schade!

Der Tag der Begegnung 2013

Aus Protest wurde ein Fest

Am 29. Juni wird gefeiert! Das größte Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung in Europa findet in diesem Jahr anlässlich des 60jährigen Jubiläums des LVR an dessen Hauptsitz in Köln statt. Der BSNW steuert einen Sportpark mit zahlreichen Aktivitäten, Mitmachaktionen und einem eigenen Bühnenprogramm bei.

„Mit unserem Jubiläumsfest wollen wir nachhaltig für eine inklusive Gesellschaft werben und weitere Barrieren abbauen. Der Tag der Begegnung ist Inklusion zum Mitmachen und Miterleben", so LVR-Direktorin Ulrike Lubek. Sie freue sich auf ein Fest mit bis zu 50.000 Gästen, Ausstellern sowie Künstlerinnen und Künstlern aus dem gesamten Rheinland.
In diesem Jahr beteiligen sich so viele Verbände, Institutionen, Unternehmen und Vereine am „Tag der Begegnung" wie noch nie: Über 200 Aussteller werden die einzigartige Plattform zur Information und zum Gespräch mit den Gästen nutzen. Der Eintritt ist frei.

Das Programm

Das Programm des inklusiven Familienfestes zeichnet sich durch interaktive Angebote und Mitmachaktionen aus. Auf der Bühne am Tanzbrunnen gibt es den ganzen Tag lang ein buntes Musikprogramm, unter anderem mit:

- den Höhnern, die bei ihrem „MitSingDing" das Publikum in Aktion sehen und hören wollen,
- Guildo Horn mit seiner Band „Die orthopädischen Strümpfe",
- der Band „Köbes Underground", die viele Kölnerinnen und Kölner aus der „Stunksitzung" kennen,
- Tom Lehel, Sänger, Rapper, Comedian und früherer KIKA-Moderator, mit seiner Band „Brääsch" sowie
- „Just fun", 35 Musikerinnen und Musiker mit und ohne Behinderung, die sich in ungewöhnlicher Instrumentenbesetzung quer durch die Musiklandschaft, von Pop und Rock über Jazz und Rap bis hin zu Ska und Samba spielen.

 

 

Wie der Tag entstand

Der Tag der Begegnung entstand aus einem Urteil gegen Menschen mit Behinderung, den der LVR 1998 als einen „Schlag ins Gesicht aller behinderten Menschen" kommentierte.

Geklagt hatte ein Nachbar einer Wohngruppe. Er fühlte sich durch die „unartikulierten Schreie und Rufe“ der sieben dort lebenden Männer belästigt und forderte die Schließung der Wohngruppe. Das OLG Köln gab der Klage in Teilen statt. Als Reaktion veranstaltete der LVR noch im selben Jahr den ersten „Tag der Begegnung“.

Das Landgericht Aachen hatte in der ersten Instanz nach vier zum Teil unangekündigten Ortsterminen eine Lärmbelästigung verneint und die Klage abgewiesen. Als der Kläger daraufhin aber vor das Oberlandesgericht Köln zog, bekam er in Teilen Recht. In dem Urteil verpflichteten die Richter den LVR als Träger der Wohngruppe dafür Sorge zu tragen, dass sich die Menschen mit Behinderung wegen der von ihnen verursachten Geräusche zwischen dem 1. April und dem 31. Oktober an Sonn- und Feiertagen ab 12.30 Uhr, mittwochs und samstags ab 15.30 Uhr und an den übrigen Tagen ab 18.30 Uhr nicht mehr im Garten ihres Hauses aufhalten durften. Eine Revision gegen das Urteil ließ das OLG nicht zu.

Dieses Urteil des Landesgerichtshofs Köln schlug Wellen der Empörung „Wir sind erschüttert. Dieses Urteil empfinden wir als einen Schlag ins Gesicht aller behinderten Menschen in Deutschland und als eine Missachtung all jener, die hilfsbedürftige Mitbürger aufopferungsvoll unterstützen, betreuen und sich um Integration bemühen“, so bedauerte Jürgen Wilhelm, der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, das Urteil.

Mit einer „zentralen Veranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung“ beschloss der LVR noch im Sommer des gleichen Jahres, „für mehr Akzeptanz und ein normales Miteinander zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu werben" – der Tag der Begegnung war geboren.

Ziel der Veranstaltung war und ist es, Menschen mit und ohne Behinderung zusammen zu bringen und an diesem gemeinsamen Tag Barrieren zu überwinden und Vorurteile abzubauen.

Heute hat sich dieses große Fest zum größten Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung in Deutschland entwickelt. Als Signalveranstaltung ist der Tag der Begegnung weit über die Grenzen des Rheinlands hinaus bekannt und auch europaweit das einzige Fest seiner Art.

 (Quelle: LVR)

Hier finden Sie das aktuelle

undefinedBühnenprogramm im BSNW-Sportpark

 

Weitere Infos am BSNW-Infostand

Änderungen sind noch möglich, wir bitten um Verständnis!

Hier geht es zur Hompade des

undefinedTag der Begegnung

 

 

 

 

 

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