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18.1.2019 : 22:12 : +0100

#Beim Sport gelernt

Der BRSNW unterstützt die Kampagne "Beim Sport gelernt" des LSB und WestLotto.


Geschafft! Hans-Peter und Ulrike Durst in Duisburg!

Idylle pur am RuhrtalRadweg vor Mülheim
An manchen Stellen sollte dringend investiert werden!
Mitten in Mülheim - Wasserspiele entlang des RuhrtalRadweges.
Ganz andere Dimensionen als an der Quelle - Industrie pur
Ja wo ist denn da der RuhrtalRadweg - da ist wirklich Konzentration angebracht
... der letzte Kilometer...
Blick auf RuhrOrange nach 229 Kilometern

Hans-Peter Durst berichtet von der letzten Etappe

Von der Quelle bis zur Mündung - 230 Kilometer netto

Eine Nacht im Hotel Franz in Essen Huttrop - ein bleibendes Erlebnis - danke an Hoteldirektorin Karin Poppinga und ihr Team - gelebte Integration auf dem 1. Arbeitsmarkt.

Gut gestärkt und erholt, ausgestattet mit einem nahrhaften Lunchpaket vom Hotel Franz ging es ab 10.00 Uhr in Essen los.

Hier ist wirklich mit wenigen Mitteln etwas zu bewegen - ein Hinweis am RuhrtalRadweg auf Höhe der Gastronomie Finca Barcelona, von dort über die Straße direkt rechts ab in die Fahrradstraße Lanterstraße, es geht 2,8 Kilometer leicht bergan, oben in die Moltkestraße rechts - 100 Meter, dann links in die Steeler Straße auf der rechten Seite liegt das Gelände des Franz Sales Hauses mit dem Hotel Franz.

Wir radeln Richtung Werden und Kettwig, am Südufer des Hengsteysees.

Sehr gute Beschilderung und breite Wege, ein wunderbarer Teil des RuhrtalRadweges.

In Kettwig überqueren wir wieder die Ruhr auf einer Brücke, hier ist Vorsicht angesagt, viel Verkehr und dann rechts ab in die Ruhrauen Richtung Mintard - auf Sand und unbefestigten Wegen - aber sehr gut befahrbar.

Durch den Ort Mintard hindurch - ab hier ist es mehr ein Querfeldeinfahren als eine touristische Radtour - die Fotos können nicht widerspiegeln, wie schlecht der Weg wirklich ist - schade.

Auf dem Stadtgebiet Mülheim wechseln sich gute, sehr idyllische Passagen mit recht ruppigen Untergründen ab.

Die Stadt Mülheim bietet Kultur und Historie en masse. Burg Broich mit herrlichem Innenhof, Wassermuseum Aquarius, Schloss Styrum mit herrlichem Park (leider ohne bewirtschafteten Biergarten), hier sollte Zeit eingebaut werden. Ab hier führt der Weg durch industrielle Vororte- nicht immer leicht zu finden - aber ohne echte Schwierigkeiten für Menschen mit Behinderung.

Quer durch den größten Binnenhafen Deutschlands finden wir den Weg zum letzten Kilometer - dieser ist für uns Dreiradfahrer, Handbiker und Rollstuhlfahrer nicht zu empfehlen - vielleicht kann für den positiven Abschluss dieses tollen Radweges hier etwas nachinvestiert werden - es lohnt sich - Rheinorange ist wirklich einmalig und imposant.

230 Kilometer von der Quelle zur Mündung - eine wunderbare Erfahrung aus der sauerländische Urwüchsigkeit in das industrielle Herz Deutschlands.

Als Fazit dieser Testfahrt kann ich aus vollem Herzen diesen Weg allen Radlern empfehlen - mit und ohne Behinderung.

Radlern mit Dreirädern, Rollis und Handbikes würde ich allerdings aktuell empfehlen, den RuhrtalRadweg in Bestwig zu starten. die Kilometer davor sind zwar landschaftlich sehr schön, die Quelle selbst romantisch aber eben nicht wirklich für uns zu empfehlen.

Von dort bis zum letzten Kilometer ist mit wenig Aufwand ein wirklich absolut barrierefreier Premiumradfernweg zu gestalten - einige engagierte Gemeinden und Städte zeigen, was in dieser Beziehung möglich ist.

Auch die anliegende Gastronomie, die Hotellerie und die kulturellen Einrichtungen sind überwiegend gut zu nutzen für uns Menschen mit Behinderungen - oft ist die konkrete Ausschilderung vom RuhrtalRadweg hin zum jeweiligen Ort noch optimierbar.

Besonders positiv zu erwähnen sind die Tourist Informationen - sehr gut erreichbar, fast alle barrierefrei befahrbar und ohne Einschränkung mit serviceorientierten, sehr engagierten und gut informierten MitarbeiterInnen besetzt.

Ein großer Dank an alle MitfahrerInnen auf den Teilstücken, den Partnerhotels die uns so gut aufgenommen und den netten Menschen, die uns organisatorisch, journalistisch und mit guten Wünschen die vergangenen 5 Tage begleitet haben.

RuhrtalRadweg - ein starkes Stück Verbindung von Winterberg nach Duisburg Rheinorange.

Von Hagen nach Essen - RuhrtalRadweg die Dritte

In NRW-Farben unterwegs am RuhrtalRadweg!
Bitte absteigen - echt gefährlich - oder Hochwasserumfahrung nehmen!
Entscheidung - abwärts durch den Tunnel oder die Hochwasserumfahrung?
Gildemeister Karl-Heinz Kubas überreicht mir die Mitgliedschaft in der BDR Ehrengilde - eine große Freude für mich.
Hier scheint Schilda mit im Spiel zu sein, etwas schmal für einen Premiumradweg
In Herdecke wird in den RuhrtalRadweg investiert - klasse!
Kaum zu glauben aber wahr - wir sind im Ruhrgebiet
Links für Fußgänger - rechts für Radler am RuhrtalRadweg
Nicht nur der RuhrtalRadweg, auch der Fussballradweg ist ausgeschildert
Ruhrtalradweg 2014!
- Ohne Worte! -
Journalist Gerber in Wetter - gut vorbereitet und informiert - auch Karl-Heinz Kubas ist begeistert
Hotel Franz in Essen - ein Hotel völlig ohne Barrieren

Bergfest bei unserer RuhrtalRadweg - Tour - kaum zu glauben aber wahr.

Im Wasserlosen Tal – (ja, so ist die Adresse unseres Partnerhotels Mercure der Ruhr-Tourismus GmbH und das am RUHRradweg!!!) wurde uns ab 9.45 Uhr ein herrlicher Empfang bereitet.

Der Rad-Sport-Club Hagen mit sechs Radsportlern samt Präsident Karl-Heinz Kubas und Alt-Oberbürgermeister Peter Demnitz holen uns ab und lotsen uns durch die Stadt Hagen zur Anschlussstelle RuhrtalRadweg.

Durch die "Dauerbaustelle" ab Pumpwerk Westhofen bei Kilometer 126 nehmen wir vom Hotel ein Stück Lenneradweg mit und stoßen am Bikerparkplatz am Hengsteysee-Südufer wieder auf den RuhrtalRadweg.

Solange die Baustelle besteht ist der Weg kaum zu empfehlen, selbst die Alternativroute am Nordufer ist für Radler mit Behinderung zu schwer.

Unser Weg führt uns idyllisch bis nach Herdecke, wegen einiger sinnvoller Investitionen in die RuhrtalRadweg - Strecke ist auch hier eine Baustelle - aber sehr gut beschrieben und mit dem sehr positiven Effekt, dass wir in die historische Innenstadt Herdecke kommen und dabei die Konditorei Wenning entdecken :-)

Auch das Hotel Zweibrücker Hof liegt sowohl mit dem barrierefreien Hotel und einem behindertengerechten Zimmer als auch mit dem absolut barrierefreien Bier-und Restaurantgarten direkt am RuhrtalRadweg - sehr zu empfehlen!

Von Herdecke geht es wild romantisch nach Wetter, die Burgruine thront hoch oben und der Strandplatz lädt mit Bänken und einer piccobello öffentlichen Toilette zum Verweilen ein.

 

Ab Kilometer 140 schlängelt sich der RuhrtalRadweg unglaublich schön und auch gut zu fahren ganz eng an die Ruhr, vorbei am historischen Henriette - Davidis - Museum mit Restaurant und Cafe, noch nicht ganz barrierefrei aber mit ein bißchen Hilfe gut zu meistern.

Bei Kilometer 145 kommt eine Stelle, wo sich die Geister scheiden.

Rechts ab geht es sehr steil und für Dreiräder, Rollis und Handbiker nur sehr schwer zu meistern bergab, bei Nässe nicht befahrbar, danach noch ein 90 Grad Winkel in einen unbeleuchteten Tunnel.

Die Strecke danach bis Kilometer 149 ist dafür unglaublich schön und eigentlich ein "Muss".

Es gibt an der Stelle Kilometer 145 eine Hochwasserumfahrung, die ist fürs Auge nicht so schön, aber eben gut für alle zu meistern :-(

Dank meiner vielradelnden Begleiter vom RSC Hagen haben wir uns für die Tunnel-Variante entschieden - es hat sich gelohnt.

 

Bis Kilometer 151 verläuft der RuhrtalRadweg wunderbar durch ehemalige Industriekultur, Zeche Nachtigall, Zeche Theresia, das Muttental - man bräuchte einfach mehr Zeit.

Dazu noch die Besonderheit der kostenfreien Fähre über die Ruhr, eine willkommene Abwechslung und Grund zur kurzen Rast mit heißem Kaffee und hausgemachtem Blechkuchen. Dazu kommt vom Radsportclub Witten Radsportfreund Ostrowski mit Grüßen seines Vereins.

Dazu noch eine besondere Ehre für mich - durch Präsident Karl-Heinz Kubas, der auch Gildemeister der ehrwürdigen BDR*-Ehren-Gilde ist, wurde ich dort in diesen exklusiven Kreis der Radsportler aufgenommen. Ich freue mich sehr darüber - vielen Dank.

(* Bund Deutscher Radfahrer)

Ab hier geht es auf dem Nordufer weiter, entlang am Kemnader Stausee.

Zwischen Kilometer 155 und 165 haben die Planer wohl in Schilda eine Anleihe genommen.

Ein breiter, wunderbar asphaltierter Weg ist mit Verbotsschildern für Radler den Fußgängern vorbehalten, ein schmaler, holpriger und noch ansteigender Weg für die Radler ausgewiesen.

Hier kann ich nur auf meine Fotos verweisen, man würde es mir sonst sicher nicht glauben.

In Hattingen, einer lohnenswerten Kleinstadt mit herrlicher Altstadt und dem weithin bekannten Westfälischen Industriemuseum Henrichs Hütte ( barrierefrei, aber so groß, dass ein ganzer Tag dafür notwendig ist ) wechseln wir wieder die Ruhrseite, ein Viadukt und nicht ganz einfache Kurven begleiten diese Aktion - wenn man mit 3 Rädern oder Rolli unterwegs, bitte langsam, aber machbar.

Entlang der historischen Leinpfade geht es für uns gemeinsam mit dem RSC Hagen bis zur Schleuse Dahlhausen - ein herzliches Dankeschön an alle Mitradler - ihr seit SPITZE.

Bis Kilometer 182 führt der RuhrtalRadweg ganz eng an der Ruhr, nicht ganz einfach bei Gegenverkehr, ein Meter breiter wäre hilfreich aber eben nicht machbar. Bitte langsam fahren.

Bei der Spillenburger Schleuse verlassen wir den RuhrtalRadweg, leider ohne Hinweis auf unser kommendes Partnerhotel der Ruhr-Tourismus GmbH und suchen uns den Weg bergan nach Huttrup.

Hier wäre unser Vorschlag, 1-2 Hinweistafeln - es lohnt sich - das Hotel Franz, eingebunden in das Franz Sales Haus lohnt sich total - ein Haus komplett ohne Barrieren und gleichzeitig integratives Hotel - hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen gleichwertig und gemeinsam.

Ein kühles Blondes wartet nun darauf, getrunken zu werden.

(Anmerk. der Redaktion: Prosit! Wir gönnen es Dir und Deiner Frau und danke für die tollen Berichte!!!)

 

 

Die zweite Etappe - von Arnsberg nach Hagen

Dr. Karin Henneke, Stefanie Plümper (BSNW) und Manfred Schäfer schickten die Radler auf die nächste Etappe
Barrierefreie Bürgergärten in Arnsberg
Bürgermeister Rebbe überreicht die neue Fröndenberger Radklingel an Ruhrtalradweg-Tester Hans-Peter Durst
Hans-Peter Durst trägt sich in Anwesenheit von Bürgermeister Rebbe in das Goldene Buch der Stadt Fröndenberg ein - eine große Ehre!
Hier sollte dringend etwas getan werden - Kilometer 123-125 zwischen Wandhofen und Westhofen
Nicht leicht zu fahren - aber bei vorsichtiger Fahrweise zu meistern bei Kilometer 68
Die neue Touristik-Info-Zentrale der Stadt Fröndenberg ist gerade behindertengerecht im Bau
Empfang durch Redakteurin Andrea Schulte vom Soester Anzeiger in Wickede

Arnsberg-Hagen

Von Hans-Peter Durst

 

Tag 2 auf unserer Radtour entlang des Ruhrtalradweges - 76 herrliche Kilometer vom historischen Kern Arnsbergs bis ins Zentrum der Westfalenmetropole Hagen.

 

Mit großer Freude unsererseits durften wurden wir heute früh vor malerischer Kulisse in der Altstadt Arnsberg abgeholt, nach einer sehr guten und erholsamen Nacht im Hotel „Zum Landsberger Hof“ - das gesamte Haus ist barrierefrei und das Zimmer absolut rollstuhlgerecht ausgestattet.

 

BSNW - Vorstandsmitglied Stephanie Plümper, die Leiterin der Zukunftsagentur der Stadt Arnsberg Dr. Katrin Henneke und der Radverkehrsbeauftrage der Stadt Arnsberg Manfred Schäfer empfingen uns vor dem Hotel bei wunderbarer Sonne.

 

Dr. Katrin Henneke und Manfred Schäfer begleiteten uns die ersten 23 Kilometer, dabei erfuhren wir die nachhaltigen Arbeiten, die die Stadt Arnsberg in den letzten Jahren am RuhrtalRadweg vorgenommen hat.

Insbesondere sind dabei die absolut barrierefrei zugänglichen Bürgergärten, die künstlerisch gestalteten Rastangebote und die umfangreichen Renaturierungsarbeiten an der Ruhr selbst zu nennen.

Zwei kleine Engpässe auf dem Ruhrtalradweg sind den beiden Experten bekannt und die Umbaupläne sind bereits eingereicht.

 

Vielen herzlichen Dank für die wunderbare Begleitung und die sehr interessanten Informationen. Arnsberg ist eine Stadt, bei der der RuhrtalRadweg mit Herz und Engagement lebt.

 

Weiter ging es über Echthausen nach Wickede/Ruhr.

Zunächst ein sehr gut asphaltierter "straßenbegleitender " Radweg bis in die Gemeinde Echthausen, dann biegt der Radweg in die Ruhrauen ab.

 

Hier ist der Belag leider sehr scharfkantig und unregelmäßig, für Räder mit starren Achsen nur sehr langsam und schwer zu fahren.

In Wickede wird die Bahn unmittelbar am Bahnhof mit einer Spindel überquert, die aber breit genug und nicht zu steil ist, ganz gut befahrbar.

 

Im Anschluss hat Wickede ein wunderbares Teilstück RuhrtalRadweg geschaffen, am Ruhrufer sehr guter wassergebundener Belag und von Künstlern gestaltete Skulpturen, dazu ausreichend Bänke und dazu noch eine ehemalige Tankstelle als kulinarische Einkehr.

 

Vielen Dank für die netten Erläuterungen von Frau Schulte aus der Redaktion des Soester Anzeigers!

 

Als echte Überraschung begleitete uns ab diesem Teilstück der Radpolizist Hering aus Fröndenberg in voller Uniform und Hans-J. Kuhn in seinem weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Radsportmoderationsauto bis zum Rathaus Fröndenberg.

 

Bürgermeister Rebbe und seine persönliche Referentin Mechtild Wittmann empfingen uns mit einigen Vertretern der regionalen Medien und Radsporturgestein Reinhold Böhm.

Kaum zu glauben aber wahr - es folgte der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Fröndenberg - eine ganz besondere Ehre und Freude für mich - vielen herzlichen Dank an alle Verantwortlichen.

 

Am 9.Mai wird dort auch die Tourist-Information direkt am RuhrtalRadweg barrierefrei eröffnet, unmittelbar neben dem Rathaus - eine tolle Investition.

Anschließend führte uns der RuhrtalRadweg idyllisch in Richtung Schwerte, bis Kilometer 120 sehr gut zu fahren.

 

Die folgenden 5 Kilometer sind zum Teil sehr eng, auf unbefestigtem Boden oder sehr stark aufgeplatztem Asphalt. Dazu kommen im Wald noch einige anspruchsvolle Anstiege, ein nicht ganz einfaches Teilstück.

 

Bei Kilometer 125 ist dann leider eine sehr unangenehme Baustelle mit Umleitung für den Radweg, der aber absolut nicht machbar ist. Große scharfkantige Steine als Untergrund, dann auf eine sehr stark befahrene Straße bis über die Lenne.

 

Sicher wird hier für den RuhrtalRadweg investiert :-)

 

Dann kam für uns die Anfahrt zum Hotel Mercure, leider auf sehr viel befahrenen Straßen quer durch Hagen.

 

Dort empfingen uns bereits die Direktorin des Hauses Frau Berger, die Leiterin der Hagen Agentur Frau Fischer samt ausgiebigem Radtouristikmaterial und Robin Hamann vom Lokalradio Hagen.

Wir werden den Abend noch nutzen, einige barrierefreie Angebote in Hagen anzusehen und morgen früh gemeinsam mit dem Radsportclub Hagen den Anschluss vom Hotel Mercure erradeln zum RuhrtalRadweg, wir freuen uns darauf.

 

Fortsetzung folgt!

RuhrtalRadweg - 1. "Er-FAHR-ungsbericht"

Hans-Peter Durst schilder seine Eindrücke von der Etappe:

Winterberg-Arnsberg

 

10.00 Uhr - Startschuss durch den Geschäftsführer vom Sauerland-Tourismus e.V. Thomas Weber, den Präsidenten des Radsportverbandes NRW Toni Kirsch samt charmanter Gattin Inge, den Leiter Öffentlichkeitsarbeit beim BSNW Andreas Geist und den Verantwortlichen für Veranstaltungen, Events und Sponsoring, Dieter Keuther.

 

Nach einem wunderbaren Abend im Haus des Behindertensports in Langewiese und einer erholsamen Nacht im Partnerhotel der Ruhr-Tourismus GmbH in Winterberg - Hotel Liebesglück unter der Leitung von Dirk Engemann - starteten wir in Winterberg am Kilometer 0 des Ruhrtalradweges.

Petrus machte nicht ganz mit, aber dafür haben Radsportler und Radtouristen ja die richtige Kleidung.

 

Der Geschäftsführer des Radsportverbandes NRW Stefan Rosiejak überreichte gemeinsam mit mir, Hans-Peter Durst den offiziellen Wimpel an Herrn Weber und los ging es.

 

Die ersten 2,5 Kilometer leicht bergan auf gutem Pflaster - dann ein recht schwieriges Teilstück auf unbefestigtem Terrain, erschwert durch die Wetterumstände mit Regen und starkem Wind.

 

Die letzten 400 Meter vor der Ruhrquelle sind definitiv nicht geeignet für Menschen mit Behinderungen auf dem Dreirad, im Rollstuhl oder im Handbike.

Eine mögliche etwas längere Umfahrung ist vorhanden, sollte dementsprechend aber ausgeschildert werden.

 

Die 9 Kilometer nach der Ruhrquelle sind recht gut zu befahren, allerdings unbefestigt und bei nasser Witterung nicht zu empfehlen.

 

Ab Niedersfeld ist der RuhrtalRadweg ein sehr anspruchsvoller aber sehr schöner Radfernweg.

Breite Wege auf gutem Asphalt, wellig und eigentlich für jede Kondition zu befahren.

 

Zwei Stellen sind nicht ideal, da könnte sicher mit guten Ideen etwas verbessert werden - zum einen der Straßenübergang bei Kilometer 17 ist gerade für Rollifahrer und Handbiker nicht einzusehen, zu hohe Leitplanken und die Straße in "S"-Form.

Dazu der 15%-ige Anstieg nach Kilometer 15, sowohl bergab als auch bergan eine echte Herausforderung!

 

Die Teilstrecke von Assinghausen bis Olsberg ist landschaftlich unglaublich schön, Sauerland pur.

 

Ein Stop in der Konditorei des Gasthofes Kropf in Olsberg lohnt in jedem Fall, barrierefrei umgebaut inklusive beider Toiletten, dazu das leckere Angebot sowohl für kleine Gerichte als auch für den süßen Zahn des Verfassers  :-)    und noch ideenreiche Werbung inklusive Beschilderung auf der Radstrecke.

 

Von Olsberg bis Bestwig drehte für uns der Wind, die Sonne von vorn, leider aber auch den strammen Wind.

Sowohl vom Belag als auch von der Landschaft ein herrliches Teilstück mit interessanten Alternativen zur Einkehr wie Schloss Schellenstein und einigen netten Gasthöfen direkt am Weg.

 

Von Bestwig bis Meschede verläuft der RuhrtalRadweg, wie es der Name verheißt, im Tal. Gut zu fahren und ohne außergewöhnliche Hindernisse.

 

Von Meschede bis Freienohl ist es weniger spektakulär, parallel der Straße, flach und gut zu fahren, anschließend ein sehr schönes Tagesabschluß- Teilstück bis in die hochgelegene Altstadt von Arnsberg, ein herrlicher Blick und ein gut geführtes Partnerhotel entschädigen für den finalen Anstieg auf Kopfsteinpflaster - eventuell zu steil für einige Radler mit Behinderungen.

 

Ein guter Tag liegt hinter uns, Tag 1 mit sehr interessanten Erfahrungen und der Aussicht auf besseres Wetter am Tag 2.

 

Herzlichen Dank an die netten Menschen entlang der Strecke, die aufmunternden Worte der Verantwortlichen beim Start und die noblen Einlader in Arnsberg.

 

Ein Sauerländer Pils und regionale Küche im Hotel Zum Landsberger Hof lassen uns auf den morgigen 2. Tag freuen.

 

Hans-Peter Durst

Manche Stellen sind nicht barrierefrei und müssen nachgebessert werden...
Die Tourist-Info in Olsberg ist auch für behinderte Menschen gut geeignet...
Zwischen Ruhrtalquelle und Niedersfeld ist die Strecke bei Nässe nicht ideal
Grenzwertige Steigung und Gefälle bei Assinghausen
Herrliche Landschaft nahe der Ruhrmühle
Wunderbarer RuhrtalRadweg und traumhafte Landschaft
Hier wäre auch ein Vorsichts-Warnschild für die Autofahrer gut - Vorsicht Radfahrer!
Barrierefreie Einkehr in der Konditorei Kropf
Die Einladung hält was sie verspricht!

Start frei! Die Erste Etappe der Erkundung ist gestartet!

Wo geht's denn lang? Hans-Peter Durst und seine Frau Ulrike starteten am Bahnhof Winterberg
Dieter Keuther, Ulrike und Hans-Peter Durst sowie Radsportpräsident Toni Kirsch warten auf den Startschuß
Auf gehts! Kamerateams von SAT 1 und WDR hielten fest, wie Thomas Weber, Geschäftsführer vom Sauerland-Tourismus die Radler verabschiedete
...es gab auch Sonnenschein! An der Ruhrquelle ging es fahrtechnisch bergab, aber mit dem Wetter bergauf!

Winterberg – 780 m über null, 5° Celsius, Regenschauer und gute Laune – das sind die Eckdaten zum ersten Tag für Zeitfahrweltmeister Hans-Peter Durst zum Ruhrtalradweg-Streckentest. Pünktlich um 10.00 Uhr ging der Dortmunder mit seiner Frau auf die Reise entlang der wunderschönen Ruhr-Landschaften. Neben den Fernsehteams von SAT1 NRW und dem WDR waren auch Dieter Keuther vom Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen (BSNW) und Toni Kirsch für den Radsportverband NRW in die Wintersportmetropole und Bike Arena gereist. Organisiert wird der Streckentest von der Ruhr Tourismus GmbH aus Oberhausen, die vom Silbermedaillengewinner der Londoner Paralympics die Barrierefreiheit checken lässt. Thomas Weber, Geschäftsführer von “Sauerland-Tourismus”, war extra aus Schmallenberg angereist, um den amtierenden Zeitfahrweltmeister zu verabschieden.

Am ersten Tag führt die Strecke von der Ruhrquelle in Winterberg über Olsberg, Bestwig nach Arnsberg. Die zweite Etappe startet dann am 09.04. um 10.00 Uhr der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Arnsberg, Manfred Schäfer, der zusammen mit seiner Kollegin Dr. Henneke von der Arnsberger Stadtentwicklung ein paar Kilometer die Streckentester begleiten will. Gegen 12.00 Uhr wird die Fahrt in Wickede fortgesetzt und führt nach Fröndenberg. Über Schwerte geht es dann ins Ziel nach Hagen. U. a. werden der RSV Unna, der RC Viktoria Neheim und der RSC Hagen auf der Strecke mit dabei sein.

Am 10.04. geht es weiter nach Essen, bevor der Streckentest am kommenden Freitag an der Ruhrmündung in Duisburg endet. 

Ab Mittwoch wird durch die Paralympics-Siegerin Lily Anggreny und Nationalfahrerin Nora Hansel parallel die Römer-Lippe-Route getestet. Hier geht es von Detmold über Paderborn, Hamm, Haltern nach Xanten.

Für den Behinderten-Sportverband NRW und den Radsportverband NRW ist dies das erste gemeinsame Projekt zur Inklusion. “Wir wollen beweisen, dass Radsportler mit und ohne Handicap hervorragend gemeinsam diesen schönen Sport in unserem Bundesland ausüben können. Deshalb freue ich mich, dass jeden Tag Radsportvereine und Mitglieder aus Behinderten-Sportvereinen entlang der Strecke Familie Durst begleiten,” sagt Toni Kirsch, Präsident des Radsportverbandes NRW.

Dieter Keuther und Andreas Geist haben bereits am Montag ein Gespräch über die weitere Kooperation der beiden Verbände mit Toni Kirsch geführt. Winterberg ist dafür ein hervorragender Ort. Der BSNW betreibt dort ein Sportzentrum und der Radsportverband NRW führt Winterberg als Leistungszentrum für Mountainbike und Straßenrennsport.

</article><//article></section><//section>Text: Stefan Rosiejak

Wie barrierefrei sind RuhrtalRadweg und Römer-Lippe-Route?

Auftakt zu einem interessanten Test: Im Hotel Franz fand die erste Pressekonferenz statt.
Lily Anggreny hat eine lange Strecke vor sich!

 

Sowohl der RuhrtalRadweg als auch die Römer-Lippe-Route gehören zu den bekanntesten Radfernwegen in Nordrhein-Westfalen und stehen alljährlich auf der Wunschliste vieler Radurlauber. Doch kommen wirklich alle Urlaubsgäste auf den Flussradwegen zurecht?

Dies möchte die Ruhr Tourismus GmbH als Projektträgerin des RuhrtalRadwegs und der Römer-Lippe-Route für „ihre“ Radwege herausfinden und baut dabei auf die Unterstützung des Behinderten-Sportverbandes Nordrhein-Westfalen und des Radsportverbandes Nordrhein-Westfalen.

Die Auftakt-Pressekonferenz zu der Erkundungstour in der kommenden Woche fand am 2.April im Essener Hotel Franz statt, das barrierefrei gestaltet ist und bereits das Qualitätssiegel „Bed & Bike“ führen darf.

 

Der Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH, Axel Biermann, stellte die Radwege und die Landschaften, durch die diese führen vor und verwies auf die Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten, die die Radwanderer erleben können.

Auf Weltmeister und Paralympics-Medaillengewinner Hans-Peter Durst und seine Frau, die den RuhrtalRadweg fahren und Lily Anggreny, eine der erfolgreichsten DBS Athletinnen im Rennrolli und Handbike sowie Nora Hansel, Para-Triathletin und erfolgreiche Radrennfahrerin (Römer-Lippe-Route) warten zahlreiche Erlebnisse.

Lily Anggreny, die auf der Pressekonferenz zu ihren Erfahrungen bzgl. barrierefreier Radwege befragt wurde, betonte die Dringlichkeit des Ausbaues der Radwege. Gerade sportlich, schnelle Fahrer seien oft gezwungen, auf der Straße zu fahren, was sehr gefährlich sei.

 

Dieter Keuther (Behinderte-Sportverband) und Stefan Rosiejak (Radsportverband NRW) verwiesen auf die junge Kooperation der beiden Verbände, die nicht nur im Bereich des Leistungssports zusammenarbeiten wollen, sondern auch den Familien- und Breitensport im Blick haben. Inklusion und Barrierefreiheit sind dabei zentrale Themen.

 

„Wir erhoffen uns von der Befahrung wichtige Hinweise, wo wir für barrierefreies Reisen noch Hausaufgaben erledigen müssen“, blickt Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH, erwartungsfroh auf den bevorstehenden Test. Problemstellen, die im Rahmen des Praxistests benannt werden, sollen in Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Kommunen mittelfristig behoben oder zumindest entschärft werden. Biermann weiter: „Es wäre natürlich ideal, wenn wir künftig zumindest Teilstrecken der beiden Radwege als attraktive, barrierefreie Reiseprodukte verstärkt bewerben könnten.“

 

Beim RuhrtalRadweg (230 km) stehen für Hans-Peter Durst und seine Frau vier Übernachtungen auf der Strecke von Winterberg nach Duisburg auf dem Programm. Abfahrt ist am Dienstag 8.4. in Winterberg, weitere Stationen sind Arnsberg, Hagen und Essen. Ankunft in Duisburg ist am 11.4. in Duisburg gegen 14.30 Uhr.

 

Für die Römer-Lippe-Route Detmold – Xanten (295 km) werden Nora Hansel und Lily Anggreny fünf Tage brauchen.

Die erste Etappe führt am 9.4. von Detmold nach Paderborn. Dann über Lippstadt, Hamm, Haltern am See nach Xanten. Ankunft ist hier am Sonntag, 13.4. gegen 16.00 Uhr.

 

Mehr Informationen über Radurlaub im Ruhrgebiet unterundefined www.ruhrtalradweg.de, undefinedwww.roemerlipperoute.de und undefinedwww.ruhr-tourismus.de.

 

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