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21.3.2019 : 22:53 : +0100

#Beim Sport gelernt

Der BRSNW unterstützt die Kampagne "Beim Sport gelernt" des LSB und WestLotto.


Bundesseniorensportfest 2018

Im Bereich des Seniorensports richtet der DBS seit 1978 fast alle 2 Jahre das Bundesseniorensportfest aus. Dabei verbringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine komplette Woche am Veranstaltungsort und können täglich ein anderes Angebot nutzen, welches sowohl sportlichen als auch kulturellen Charakter hat.

Der Deutsche Behindertensportverband blickt im Jahr 2018 auf 40 Jahre Bundesseniorensportfest zurück. Das gilt es zu feiern! Für das Jubiläum laden wir alle Seniorinnen und Senioren herzlich zum 18. Bundesseniorensportfest vom 10. bis 17. März 2018 nach Goslar ein.
In Kooperation mit der Stadtverwaltung Goslar als Veranstaltungspartner können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine ereignisreiche und spannende Sport- und Kulturwoche in der UNESCO-Welterbestadt erleben. Die Ausschreibung wird Mitte August 2017 veröffentlicht, an die bisher teilnehmenden Vereine automatisch versendet und kann zusätzlich ab dann auch undefinedauf der Homepage des DBS nachgelesen werden.

Hier geht's zum undefinedInternetauftritt der Stadt Goslar

9. Landesseniorensportfest des BRSNW vom 23.4. - 30.4.17 in Wilhelmshaven

Am 23. April reisten 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen und sogar aus dem Saarland nach Wilhelmshaven, um in einer großen Gemeinschaft das 9. Landesseniorensportfest, das immer im Wechsel mit dem DBS-Seniorensportfest stattfindet, zu feiern.
Das offizielle Programm begann mit einem Treffen der Vereinsobleute. Die Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Vereine trafen sich in den Räumen der Touristen-Information, wo sie von Landessportwart Thomas Börger, Bürgermeister Uwe Reese, Andreas Fischer von der Wilhelmshaven Touristik und & Freizeit GmbH und Claudia Geist, BRSNW, begrüßt wurden.

(Obleutetreffen in der Geschäftsstelle der Wilhelmshaven-Touristik)

Das Programm für die Woche wurde besprochen und die geplanten Aktivitäten sowie die regionalen Attraktionen Wilhelmshavens und Frieslands vorgestellt. Bereits da wurde deutlich, dass den Teilnehmern ein kurzweiliger Aufenthalt und viel Spaß und Freude bevor standen. Dazu zählten Hafenrundfahrten, Museumsbesuche, Besuch des Marinestützpunktes, Besichtigung der Jever-Brauerei und vieles andere. Gespannt waren die Teilnehmer auf den Programmpunkt "Ostfriesensport", der dank der Unterstützung der AWO Wilhelmshaven neu im Programm war. Doris Tjarks, Geschäftsführerin der AWO, sowie das Ehepaar Eugen und Heidi Hoch hatten dabei sehr viel Unterstützung geleistet und ihre Freizeit für die NRW-Senioren investiert.

Am Dienstag stand für die aktiven Senioreninnen und Senioren des BRSNW der große Geschicklichkeitswettbewerb auf dem Stundenplan. Austragungsort war die Dreifachturnhalle „Süd“ an der Rheinstraße in Wilhelmshaven. Da nicht alle Sportlerinnen und Sportler gleichzeitig in die Halle passten, wurde im Vorfeld ein Zeitplan mit den Startzeiten erstellt. Zehn Stationen waren zu bewältigen, an denen so viele Punkte wie möglich gesammelt werden mussten.

(Zielwerfen mit Sandsäckchen)

Wilhelmshavens sportbegeisterter Bürgermeister Uwe Reese war mit seiner Frau in der Halle, um sich die Wettkämpfe anzusehen und selbst die eine oder andere Station auszuprobieren. Leider war er dabei nicht sehr erfolgreich. Unsere Senioren übertrumpften ihn dabei teilweise deutlich! Das nahm Uwe Reese aber mit Humor und hatte wie alle Anwesenden seinen Spaß.

(Bürgermeister Uwe Reese beim Hockey-Zielschiesssen)

Frisbee-Golf ist etwas Besonderes. Der gewöhnliche Golfspieler trachtet in der Regel danach, sein Handicap zu verbessern. Frisbee-Golfspieler im BRSNW dagegen haben ein Handicap, mit dem sie sich abgefunden haben und wollen daher in erster Linie Spaß und Freude beim  Frisbee-Golf erleben.
120 Starterinnen und Starter kamen ebenfalls nach einem vorher festgelegten Spielplan in der Sporthalle „Süd“ zusammen, um den Parcours mit möglichst wenig Würfen zu bewältigen.

(Christa Hagedorn zielte genau)

Durch aufgestellte Reifen und über Hindernisse hinweg musste die runde Plastikscheibe auf einem Zielfeld gelandet werden. Die Austragungmodalitäten sehen eine Mannschaftswertung aus jeweils fünf Sportlerinnen und Sportlern vor. Auch hier ging es wie erwartet sehr eng und daher mit viel Spannung zur Sache.

Das Ausflugsprogramm sah u.a. eine Brauereibesichtigung in Jever vor. Knapp 70 (wissens-)durstige Senioren aus NRW hatten sich bereits im Vorfeld des Sportfestes dafür angemeldet und fuhren am Donnerstag zur Brauerei nach Jever. Am „Hopfen-Karee“ wurde die Reisegesellschaft in drei gleichgroße Gruppen aufgeteilt und die Führungen starteten an verschiedenen Stellen. Modernste Produktion- und Abfüllanlagen wurden besichtigt und die strengen Qualitätskontrollen schon bei der Anlieferung der Rohstoffe und während der Produktion erläutert.

(Die BRSNW Senioren treffen an der Brauerei ein)

Natürlich durfte eine Verkostung nicht fehlen, wobei natürlich die gesamte Produktpalette getestet werden konnte. Besonders interessant und lehrreich war die Führung im Brauereimuseum. Hier lernten die Teilnehmer dank detaillierter und umfangreicher Erläuterungen alles über das Bierbrauen in den vergangenen Jahrhunderten. Der Prozess hat sich nicht grundsätzlich geändert, nur die Produktionswege sind moderner und effizienter geworden.

(Friesisch-herb, aber lecker!!!)

Nach der lehrreichen Besichtigung hatten die NRW Sportlerinnen und Sportler noch Gelegenheit zu einem Stadtbummel bei friesisch herbem Wetter oder zu einem Snack, Tee oder Kaffee in den zahlreichen Restaurants und Cafés am Ort.

Der mit viel Neugier erwartete Programmpunkt „Friesensport“ stand am Freitagvormittag auf dem Programm.  Frische Luft, viel Bewegung und vor allem Spaß warteten auf die Teilnehmer.

(Auch Landessportwart Thomas Börger versuchte sich im Pömpelwurf)


Die Passanten im Zentrum der Jadestadt staunten nicht schlecht, als vier Mannschaften mit je etwa 30 Senioren begannen, mit den merkwürdigsten Gegenständen einen Wettstreit im Weitwurf auszutragen: Reisigbesen, Abflusspömpel und Gummistiefel. Der Austragungsmodus war relativ einfach: Jede der vier Gruppen bestand wiederum aus drei Mannschaften. Mit einem beherzten Wurf legt Mannschaft 1 vor, dann 2 und 3 nach. Wer dann vorne liegt erhält einen Punkt. Der mit der geringsten Weite legt in der nächsten Runde vor und immer wird von da geworfen, wo das eigene Wurfgeschoss zuvor gelegen hatte. Natürlich muss innerhalb einer Mannschaft durchgewechselt werden, so dass jede(r) an die Reihe kommt.

(Stiefel gerettet! Ganz ohne Verlust ging es aber nicht)

Derart mit allerlei Gerät um sich werfend, legten die Senioren eine gute Strecke durch die Stadt und entlang des Hafenbeckens zurück. Natürlich ging auch mal ein Wurf daneben, aber fast alle Pömpel und Gummistiefel konnten aus dem Hafenbecken geborgen werden. Leider nur bis kurz vor das Ziel hielt das anfangs sonnige Wetter, um dann in den friesisch-herben Modus zu wechseln.
Zum Aufwärmen und Trocknen ging es ins AWO-Haus, wo das Helferteam um Doris Tjarks bereits Tee und Gebäck für die Teilnehmer bereitgestellt hatte. Mit Kandis und Sahne war der heiße Tee ein Genuss.
Einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um nach dem Aufwärmen noch einen Blick auf das russische Segelschulschiff „MIR“ zu werfen, das tags zuvor in der Nähe festgemacht hatte.
Der mit 109 Metern und ca. 2700 Quadratmetern Segelfläche schnellste Rahsegler der Welt bot einen imposanten Anblick. Das Nachmittagsprogramm bestand aus einer großen Stadtrundfahrt, einschließlich Besuch des Marinestützpunktes.

Am Samstag den, 29. April 2017, ging das 9. Landesseniorensportfest des BRSNW mit einer friesischen Kaffeetafel und einer schwungvollen und abwechslungsreichen Abschlussveranstaltung zu Ende. Der Vorsitzende des BRSNW, Reinhard Schneider und seine Frau Elke, waren extra angereist, um an der Veranstaltung mit den Siegerehrungen teilnehmen zu können.

(Kaffeetafel und Siegerehrung fanden im Gorch-Fock-Haus statt)

Neben Bürgermeister Uwe Reese und seiner Frau freuten sich die Organisatoren besonders über den Besuch von Wolfgang Tenhagen. Der Vorsitzende des Landesverbandes Schleswig Holstein unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit des DBS und insbesondere die Seniorensportfeste sind ihm ein Anliegen. Das Computerprogramm zur Auswertung der Disziplinen wurde in seinem Landesverband entwickelt und kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

(Die Teilnehmer freuten sich über  gravierte Thermobecher, die die Firma Nord-West Oelleitung gespendet hatte)

Im sehr angenehmen Ambiente des Gorch-Fock-Hauses, Träger ist die gemeinnützige Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, begrüßte Reinhard Schneider die Gäste. Er betonte die Bedeutung von Veranstaltungen wie dem Landesseniorensportfest für die Identifikation der Mitglieder mit dem Verband und bekräftigte die Absicht, künftig wieder mehr Vereine zur Teilnahme bewegen zu wollen. Danach ergriff der Wilhelmshavener Bürgermeister Uwe Reese das Wort und dankte dem Verband, für die Auswahl seiner Stadt als Austragungsort für das Sportfest. Seine Sportverbundenheit hatte Herr Reese während der gesamten Woche  unter Beweis gestellt und sogar einige Disziplinen beim Geschicklichkeitswettbewerb absolviert. Allerdings war er dabei nicht sehr erfolgreich, und diese Tatsache nahm Landessportwart Thomas Börger in seiner launigen Rede zum Anlass, den Bürgermeister ein wenig hochzunehmen. Das nahm dieser mit Humor und freute sich sichtlich über eine Urkunde zum Dank und in Anerkennung seines Engagements für den BRSNW.

 

(Thomas Börger und Claudia Geist mit Uwe Reese)

Den musikalischen Rahmen der Abschlussveranstaltung gestaltete der Shanty-Chor „Die Jadesänger“. Was die Herren vortrugen, passte nicht nur zum maritimen Flair des Gorch-Fock-Hauses, sondern traf auch den Geschmack der Anwesenden, die mitsangen, schunkelten, klatschten und am Ende lautstark eine Zugabe forderten.

 

(Viel Anklang fanden die "Jadesänger")

Höhepunkt waren natürlich die Siegerehrungen in den Wettbewerben. Dank der Unterstützung des Unternehmens Nord-West Oelleitung GmbH, die für jeden Teilnehmer einen hochwertigen und gravierten Thermo-Trinkbecher gespendet hatte und zahlreicher weiterer attraktiver Preise hatten die Organisatoren alle Hände voll zu tun, bis alle Preise an den Mann bzw. die Frau gebracht waren.

Ein Novum gab es bei der Verleihung des Wanderpokals für den teilnehmerstärksten Verein. Da sowohl die BSG Kevelaer, die bisher zweimal den Pokal gewonnen hatte, als auch der BS Oberhausen gleich starke Teams hatten, gab es ein Stechen im Saal. Zunächst mit einem Boule ähnlichen sportlichen Spiel und einem Quiz. Glückliche Gewinnerin war Ute Krautkrämer aus Oberhausen und als der Pokal dann an das Team übergeben wurde, kannte der Jubel keine Grenzen.

(Erstmals musste ein Stechen üver die Porkalvergabe entscheiden)


Landessportwart Thomas Börger war es ein besonderes Anliegen, dem Helferteam von der AWO Wilhelmshaven unter Leitung von Doris Tjarks einen herzlichen Dank auszusprechen. Das Helferteam hatte nicht nur beim Aufbau und bei der Betreuung der Stationen geholfen, sondern auch beim Geschicklichkeitswettbewerb eine vollwertige „Personalkantine“ eingerichtet. Von Kaffee und belegten Brötchen bis zu verschiedenen Kartoffelsalaten, Würstchen und Rohkost gab es alles, was das Helferherz begehrt. Besonders erwähnt werden müssen auch Eugen und Heidi Hoch, die, wenn immer es möglich war, zugegen waren und mit ihren Erfahrungen und ihrem Einsatz in besonderem Maß zum Gelingen des Sportfestes beigetragen haben.
DANKE an alle Unterstützer und Helfer und für die Zukunft alles erdenklich Gute vom BRSNW!!!

 

Fragen an Landessportwart Thomas Börger

 

 

Was zählt für Sie zu den schönsten Aufgaben als Landessportwart?
Als Landessportwart des BRSNW gehört das Landesseniorensportfest zu meinen „Erbstücken“. Diese zu leiten macht mir viel Freude. Besonders auch in diesem Jahr, da ich lange in Wilhelmshaven gelebt habe.

 

Es ist aber sicherlich viel im Vorfeld zu bedenken oder?
Ja, auf jeden Fall. Aber mit Vorfreude habe ich mich auf die Autobahn begeben, und dennoch sehr lange den Gedanken nachgehangen, ob alle Vorbereitungen erledigt sind, ob die schlechten Wetterprognosen wirklich eintreffen würden usw. usw. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.

 

Konnten Sie die Bedenken denn ablegen?
Beim ersten Zusammentreffen mit dem Orgateam in Wilhelmshaven setzte bei mir sofort die gedankliche Gewissheit ein, dass, umgeben von verdienten "Haudegen" des BRSNW, nichts schiefgehen kann oder anders "Es gibt für alles einen Plan B!"

 

Was waren denn Ihre persönlichen „Top Ten“ der Woche in Wilhelmshaven?
Oh, das ist schwierig, es gab so viele tolle Eindrücke und Erlebnisse. Aber ich versuche es einmal.

Platz 10:
Trotz teilweise massiven Erkrankungen sind alle Teilnehmer gut gelaunt angereist

Platz 9:
Ich habe als einziger bei der Hafenrundfahrt gefroren; alle anderen hatten wahrscheinlich eine lange Unnebüx an!

Platz 8:
Es wurde vor der Sporthalle bei Wind und Wetter für den Ernstfall in der Halle trainiert

Platz 7:
Ein begeisterter Bürgermeister der fast täglich anwesend war.

Platz 6:
Eine sehr hohe Beteiligungsquote bei den Ausflügen

Platz 5:
Der Ehrgeiz aller Teilnehmer bei den sportlichen Wettkämpfen gewinnen zu wollen.

Platz 4:
Eine tolle Helfercrew aus Wilhelmshaven, die an 3 Tagen ehrenamtlich stundenlang für das Landesseniorensportfest da war.

Platz 3:
Ein Orgateam, ohne das so eine Veranstaltung nicht durchzuführen wäre.

Platz 2:
Überreichung des Wanderpokals an die BS Oberhausen durch einen Teilnehmer der unterlegenden BSG Kevelaer.

Platz 1: Die immer wieder geäußerten Aussagen der Teilnehmer "Wir wollen in einer Gemeinschaft zusammen füreinander da sein und Sport treiben!"

 

Was hat Sie besonders begeistert?

Besonders hat mich gefreut, dass bei der Abschlussveranstaltung eine tolle Stimmung herrschte und jede Menge positive Kritik, aber auch Änderungsvorschläge geäußert wurden. Wir werden daran arbeiten, das Landesseniorensportfest weiter zu entwickeln, noch attraktiver zu gestalten, wieder mehr Behindertensportlerinnen und –sportler dafür zu begeistern und in den nächsten Jahren wieder so großartige Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Mit Reinhard Schneider und dem Orgateam haben wir bis spät in die Nacht hinein bereits diskutiert, wie das gelingen kann.

HIER KÖNNEN SIE DIE ERGEBNISLISTEN ALS PDF DATEIEN HERUNTERLADEN!!!

Geschicklichkeitswettbewerb undefinedMänner/Frauen Gesamtliste

Geschicklichkeitswettbewerb undefinedErgebisse nach Verein

Frisbee-Golf undefinedErgebnisliste

Impressionen aus Wilhelmshaven:

Bilder anklicken zum Vergrößern!

Dabei sein ist alles! Ein alter Hase!
Zielwerfen, aber mit Schwung
Thomas Börger/ Uwe Reese
Frisbee-Golf erfordert Fingerspitzengefühl...
Hafenrundfahrt: Nur das Wetter hätte besser sein können
Das Helfer- und Orgateam haben gute Arbeit geleistet
Die russische "Mir" - zu deutsch: Frieden
Spaß und Freude bei der Abschlussveranstaltung
Beste Stimmung im Saal
Da kam Freude auf: Oberhausen hat den Pokal