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18.12.2018 : 18:21 : +0100

#Beim Sport gelernt

Der BRSNW unterstützt die Kampagne "Beim Sport gelernt" des LSB und WestLotto.


Wenn eine Ära zu Ende geht

Auf dem Verbandstag des Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen wurde Hans-Peter Vieth für seine langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit mit dem Ehrenzeichen Bronze ausgezeichnet. Zuvor stellte er sich den Fragen des BRSNW und blickt auf eine spannende Zeit zurück.

Foto: Christian Müller

Lieber Hans-Peter, schön, dass du dir die Zeit für ein Interview nimmst. Im Dezember geht eine Ära zu Ende. Du hörst nach zehn Jahren als Abteilungsvorsitzender der Abteilung Spiele auf. Hast du etwas Wehmut?

HPV (lacht): Nein. Es war eine wunderschöne Zeit, aber man muss auch aufhören können.

Lass uns etwas zurückblicken. Seit wann bist du sportlich aktiv?

Sportlich aktiv war ich mein Leben lang, schon in meiner Kindheit. Ich habe lange Sitzball gespielt. Im Vorstand der Abteilung Spiele bin ich schließlich seit 1998. Zuvor war ich Landestrainer und habe die Sportart versucht, weiter zu fördern.

Kannst du kurz skizzieren, welche Sportarten die Abteilung Spiele umfasst? Welche Sportart hat die größte Resonanz?

Die Abteilung steht für eine Reihe von Sportarten. Dazu gehören Boccia, Bosseln, Bowling, Kegeln, Fußballtennis, Flugball und Kegeln. Im Kegeln haben wir eine große Resonanz. Die Leute sind mit viel Elan dabei. Auch im Fußballtennis gibt es eine Reihe von interessierten Menschen, sowohl junge als auch ältere, die Lust haben Fußball und Tennis zu verbinden. Das macht Aktiven und Zuschauern Spaß.

Du hast in unterschiedliche Sportarten hereingeschnuppert, warst aber auch als Schiedsrichter tätig. Was hast du hier für Erfahrungen gesammelt?

Auch die Tätigkeit als Schiedsrichter hat mir eine Menge Freude gemacht. Fairness ist für mich eines der wichtigsten Parameter im Sport. Ich hatte das Glück, dass ich meinen Erfahrungsschatz weitergeben konnte und weitere Schiedsrichter ausbilde. Das macht mir sehr viel Freude. Schiedsrichter sein, heißt fair zu sein und den Überblick zu behalten. Mir ist wichtig, das auch in Fortbildungen weiter zu vermitteln.

In vielen Jahren als Aktiver, ob Spieler, Trainer oder Vorstandsmitglied gibt es natürlich auch einige Höhepunkte, oder?

Auf jeden Fall! Ich denke da vor allem an die internationalen Auftritte Ender 90er Jahre, mit Europameistertitel im Sitzball 1997. Das waren tolle Veranstaltungen, an die ich ich mich gerne zurückerinnere.

Wie siehst du die Abteilung in Zukunft aufgestellt?

Die Abteilung wird auch in Zukunft gut arbeiten, davon bin ich überzeugt. Die Kunst wird sein, ehrenamtliche Tätigkeiten mit beruflichen Verpflichtungen in Einklang zu bringen. Ob Jens Woydack oder Klaus Martin, ich bin sicher, dass die Verantwortlichen gemeinsam mit dem BRSNW einen starken Partner an ihrer Seite haben, vor allem mit Christina Hankamer und Anne Kaiser.

Was hast du für Pläne für die „Zeit danach?“

Ich werde jetzt weder eine Segeltour noch eine Kreuzfahrt machen. Ich werde der Abteilung weiterhin beratend zur Seite stehen, dafür habe ich das viel zu gerne gemacht. Ansonsten heißt es, das Leben zu genießen und dem Sport treu zu bleiben.

03.12.2018 10:34 Alter: 15 Tage