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16.10.2018 : 6:33 : +0200

#Beim Sport gelernt

Der BRSNW unterstützt die Kampagne "Beim Sport gelernt" des LSB und WestLotto.


Vier deutsche Rekorde für Leichtathleten bei NRW-Hallenmeisterschaften

Bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Dortmund präsentierten sich auch die Leichtathleten aus dem BRSNW am Wochenende mit starken Auftritten - und vier neuen deutschen Rekorden durch Irmgard Bensusan, Markus Rehm und Uta Streckert.

Irmgard Bensusan sprintete über 200m und 60m zu neuen deutschen Rekorden. Foto: Mika Volkmann

Eigentlich hatte Markus Rehm vom TSV Bayer 04 Leverkusen den Wettkampf gar nicht im Saisonplan stehen, erst zu den Deutschen Meisterschaften am 17. und 18. Februar, die ebenfalls in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle stattfinden, wollte er in die Saison einsteigen. Doch die 7,41 Meter von Felix Streng vor zwei Wochen, die DM-Norm bedeuteten, riefen den Deutschen Leichtathletik-Verband auf den Plan: Rehm müsse die Norm nun auch springen – und das tat er. Mit 8,22 Meter im dritten Versuch eröffnete der Paralympics-Sieger und Weltrekordhalter die Saison so gut wie noch nie, stellte gleichzeitig eine neue deutsche Hallen-Bestleistung auf und sprang damit die „viertbeste Weite ever“, wie er glücklich anmerkte.

Flott unterwegs war auch Irmgard Bensusan, die über 60 und 200 Meter zu deutschen Rekorden in 8,36 und 26,69 Sekunden sprintete und damit andeutete, dass sich ihr hartes Training der vergangenen Wochen schon auszahlt. "Ich war begeistert, wie entschlossen sie zum Start ist und wie aktiv sie direkt die ersten Schritte aus dem Block gemacht hat. Fast die Freiluftbestzeit in die Halle zu bringen, das ist schon beeindruckend", sagte Trainer Stefan Press.

Mit der Kugel sammelten Noah Bodelier (11,00 m), Sali Fuseini (8,43 m), Fabian Oberscheidt (5,97 m) und Paul Heldt (5,45 m) neue Bestleistungen, im Weitsprung gelang das neben Noah Bodelier (4,71 m) auch Maria Tietze (4,44 m).

Johannes Bessell (8,31 sec), Moritz Hoffmann (8,65 sec), Maria Tietze (9,18 sec) und Tamara Adam (11,82 sec) freuten sich über neue Sprintbestzeiten über 60 Meter und Bessell (26,86 sec), Hoffmann (27,73 sec) und Bodelier (29,76 sec) direkt auch über einen neuen persönlichen Rekord auf der Hallenrunde von 200 Metern.

Bayers Behindertensport-Geschäftsführer Jörg Frischmann war nach den tollen Leistungen von Rehm, Bensusan und der Nachwuchsgruppe um Trainerin Sara Grädtke hochzufrieden: "Die Hallensaison läuft sehr gut, ich hoffe, dass unsere Nachwuchsleute bei der deutschen Hallenmeisterschaft am 24. Februar in Erfurt noch einen draufsetzen können."

Zufrieden über das Wochenende zeigte sich auch Simone Lüth, Trainerin der Wattenscheider Para-Athleten: „Uta Streckert war wieder mal klasse. Sie konnte ihren Deutschen Rekord von 10,77 Sekunden auf 10,63 Sekunden verbessern – das war richtig stark.“  Auch über die anschließenden 200 Meter präsentierte sie sich in 37,56 Sekunden sehr gut. Zufrieden war Lüth auch über die Leistung von Dennis Rill, der in 7,75 Sekunden zeitgleich mit Teamkollege Marcel Böttger über die Ziellinie sprintete. „Für Dennis ist das solide. Auch die 200 Meter waren gut. Marcel hat noch ein wenig Trainingsrückstand. Er war lange krank und hat jetzt Prüfungsstress“, sagte Lüth.

Luft nach oben gab es bei Sprinterin Katrin-Müller Rottgardt und ihrem neuen Guide Alexander Kosenkow. „Insgesamt war der Ablauf heute schon runder, es gibt aber immer noch viele kleine Fehler, die eine große Wirkung auf die Zeit haben“, kommentierte Lüth den Lauf des Gespanns, der mit 8,31 Sekunden gestoppt wurde. „Da muss definitiv noch weiter geübt werden. Es ist leider nicht so einfach, wie wir uns das vorgestellt haben“, so Lüth.

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05.02.2018 12:08 Alter: 253 Tage