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18.2.2019 : 3:05 : +0100

#Beim Sport gelernt

Der BRSNW unterstützt die Kampagne "Beim Sport gelernt" des LSB und WestLotto.


Glorreicher Abschluss am Finaltag der EM

Sechs Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen standen am letzten Wettkampftag der Para Leichtathletik EM 2018 im Berliner Friedrich-Jahn-Sportpark bereit. Und waren wie in den Vortagen ganz vorne mit dabei, auch wenn der ein oder andere eine Medaille verpasste.

Foto: Bernd Hoffmann, Beautiful Sports
Foto: Bernd Hoffmann, Beautiful Sports
Foto: Bernd Hoffmann, Beautiful Sports
Foto: Bernd Hoffmann, Beautiful Sports
Foto: Logo Sportland NRW

Berlin/Duisburg, 26.08.2018. Am letzten Wettkampftag der Para Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 in Berlin legten die deutschen Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen ein tolles Finale hin. Den Auftakt machte das 100 Meter Finale in der Startklasse T64. Felix Streng und Johannes Floors hatten an den Vortagen bereits überzeugt und trafen nun gegeneinander an. Streng, der vor dem Lauf mit aller Macht gewinnen wollte, lief schließlich mit einer Zeit von 11,23 Metern allen davon und holte die nächste Goldmedaille. Sein Leverkusener Vereinskollege Johannes Floors kam mit einer Zeit von 11,44 Sekunden als Zweiter ins Ziel und gewann Silber. Doch kurze Zeit später freute sich auch Floors über Gold. Im Finale über 400 Meter in der Startklasse F62 lief der beidseitig unterschenkelamputierte Athlet aus Leverkusen der Konkurrenz in 47,93 Sekunden davon und jubelte über die nächste Medaille. Einen tollen Turnierabschluss gab es auch für Katrin Müller-Rottgardt im Finale über 400 Meter. Im Gegensatz zu den Vorläufen lief sie erstmals ohne Guide Alexander Kosenkow, was nach eigenen Angaben der langen Distanz geschuldet war. Die Wattenscheiderin lief dennoch erneut nach ganz vorne und erreichte mit Bronze ihre vierte Medaille. Zu den Medaillengewinnern gab es aus NRW-Sicht für drei Athletinnen und Athletinnen undankbare vierte Plätze. Der Bonner Rennrollstuhlfahrer Alhassane Baldé verpasste über 1500 Meter im Finale eine Medaille und kam als Vierter ins Ziel. Vierter und damit ohne Medaille ging die EM auch für Frank Tinnemeier zu Ende. „Ein letztes Mal weit werfen“, das war das Ziel von Frank Tinnemeier vor dem Turnier. Der Kugelstoßer vom TSV Hillentrup blieb mit einer Weite von 12,54 Meter in der Startklasse F63 hinter den Kontrahenten aus Großbritannien, Luxemburg und Frankreich. Die Leverkusenerin Maria Tietze verpasste im Weitsprung ebenfalls eine Medaille. Mit einer Weite von 4,55 Metern reichte es ebenfalls nur für Platz vier hinter den Kontrahentinnen aus Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien.    

 

Sportland NRW:

Nordrhein-Westfalen ist in vielerlei Hinsicht Spitze, ganz besonders auf dem Gebiet des Sports. Die Landesregierung und der Landessportbund haben in NRW ein Netzwerk für den Sport geknüpft mit dem Ziel, das Ehrenamt und das Bürgerengagement zu stärken sowie gesellschaftlich bedeutsame Sportangebote ebenso zu fördern wie Infrastruktur und Sportstätten. DasSportland Nordrhein-Westfalen ist bekannt für seine vielfältigen Bemühungen und Initiativen im Leistungssport. Mit dem Programm „Leistungssport 2020 – Förderung von Eliten und Nachwuchs in NRW“ haben der Landessportbund NRW, die Olympiastützpunkte, die Sportstiftung und die Landesregierung die Weichen für eine nachhaltige und zielgerichtete Nachwuchsförderung gestellt.

26.08.2018 16:16 Alter: 175 Tage