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16.12.2018 : 4:17 : +0100

#Beim Sport gelernt

Der BRSNW unterstützt die Kampagne "Beim Sport gelernt" des LSB und WestLotto.


Datenschutz im Sportverein: Sportvereine müssen Datenschutz prüfen

Das europäische Datenschutzrecht wird vereinheitlicht. Die so genannte Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz gelten ab dem 25. Mai 2018. Das heißt, dass auch Sportvereine sich dringend mit dem Thema Datenschutz beschäftigen müssen, da auch sie personenbezogene Daten verarbeiten und speichern.

Im Sportverein werden in großer Zahl Daten oft auch mit Personenbezug verarbeitet. Diese haben in unserer Gesellschaft und in Zeiten der weltweiten Vernetzung immer mehr Auswirkungen auf die Rechte und Freiheiten von Personen.

Dies können Daten bei der Aufnahme in den Verein sein, Ergebnisse von Wettkämpfen, Teilnehmer- oder Telefonlisten oder Protokolle und Ehrungen von Mitgliederversammlungen.

Jeder Mensch in Deutschland hat laut Grundgesetz das Recht auf „informationelle Selbstbestimmung.“ Das heißt: jeder soll das Recht haben, selbst zu entscheiden, wem er wann und welche seine persönlichen Daten gibt. Somit müssen auch die Verantwortlichen eines Vereins den Datenschutz beachten.

Wer den Datenschutz nicht beachtet, dem drohen als Verein möglicherweise teure Unterlassungs- oder Schadensersatzansprüche, Bußgelder und Imageschäden.

Vereine, die verantwortungsbewusst mit personenbezogenen Daten umgehen, zeigen, dass sie modern aufgestellt sind und vorbildlich geführt werden.

Wir fordern daher alle unsere Vereine dazu auf, ihre Maßnahmen zum Datenschutz zu überprüfen.

Bitte prüfen Sie, ob Sie in Ihrem Verein die neuen Regelungen für den Datenschutz erfüllen!

Was ändert sich im Datenschutz ab dem 25. Mai 2018?

Bisher gilt in Sachen Datenschutz in Deutschland das „Bundesdatenschutzgesetz“ (BDSG). Auf EU-Ebene gibt es dagegen eine Richtlinie zum Datenschutz. Ab dem 25. Mai 2018 tritt aber eine EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft (DS-GVO).

Der Unterschied zwischen Richtlinie und Verordnung besteht nun darin, dass eine EU-Richtlinie nicht unmittelbar greift, sondern durch den nationalen Gesetzgeber umgesetzt wird. Bei einer EU-Verordnung handelt es sich auch unmittelbar um geltendes Recht in den Mitgliedsstaaten der EU. Diese Datenschutz-Grundverordnung der EU würde das bisherige Bundesdatenschutzgesetz verdrängen. Daher hat Deutschland das BDSG an die neuen EU-Regelungen angepasst. Ziel der neuen Verordnung ist die Vereinheitlichung der Datenschutz-Standards innerhalb der EU.

Mehr zum Thema Datenschutz finden Sie hier auf der Informationsplattform VIBSS des Landessportbundes:

undefinedhttp://www.vibss.de/vereinsmanagement/recht/datenschutz/

Eine Weiterbildung zum Thema Datenschutz gibt es bei der DOSB-Führungsakademie unter dem Titel „Grundlagen des Datenschutzes im Verein für Geschäftsführer/-innen und Vorstände“ am Mittwoch, 2. Mai, 10 bis 17 Uhr, in Köln.

Das Seminar ist bereits ausgebucht, es ist jedoch möglich, sich für eine Warteliste anzumelden.

Weitere Informationen hier:

http://www.fuehrungs-akademie.de/weiterbildung/veranstaltungen-im-jahresprogramm/seminar-details/seminar/grundlagen-des-datenschutzes-im-verein-fuer-geschaeftsfuehrer-innen-und-vorstaende.html

07.03.2018 11:35 Alter: 284 Tage