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25.5.2017 : 10:41 : +0200
Der BRSNW unterstützt die Aktion von WestLotto und dem LSB!

Das Modellprojekt von BRSNW, LSB und Landesregierung

Landesweites Modellprojekt

Inklusion im Sportverein

 

Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im organisierten Sport – so lautet das Ziel des dreijährigen Projekts „Sport und Inklusion im Verein“, das der Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB), der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen (BRSNW) und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS) auf den Weg gebracht haben. Damit beteiligen sich die drei Institutionen aktiv an der Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention.

 

Der Startschuss ist gefallen: Mit dem Projekt „Sport und Inklusion im Verein“ wollen LSB, BRSNW und MFKJKS den Weg ebnen für den uneingeschränkten Zugang von Menschen mit Behinderungen zum organisierten Sport. Denn: Sport soll zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen beitragen – so steht es im Aktionsplan der Landesregierung NRW, Juli 2012, geschrieben, der sich auf die UN-Behindertenrechtskonvention des Jahres 2009 bezieht. Nun geht es darum, Modelle zur Gestaltung und Umsetzung von Inklusionsprozessen in Sportvereinen zu erarbeiten.

 

Praktische Unterstützung

 

Dazu haben die Initiatoren elf Sportvereine in Nordrhein-Westfalen ausgewählt, die die Herausforderungen, Chancen und Grenzen des inklusiven Sports im Vereinsalltag erproben. An dem Projekt nehmen teil: Aqua-Sports Plettenberg e.V., SV Oppum 1910 e. V. aus Krefeld, Lintforter Turnverein 1927 e. V. aus Kamp-Lintfort, Post-Sportverein Bonn 1926 e. V., Siegburger Turnverein 1862/92 e.V., TV 1875 Paderborn, BS Oberhausen e. V., Allianz - Baukauer Turnclub Herne 1879 e. V. und Behinderten-Sportgemeinschaft Herne e.V., KSB Rhein-Kreis-Neuss aus Grevenbroich, Tvg Holsterhausen aus Essen und Wald-Merscheider Turnverein WMTV aus Solingen.

 

Wissenschaftliche Evaluation

 

Wissenschaftlich begleitet und evaluiert wird das Projekt von Prof. Dr. Heiko Meier und Dipl. Päd. Wiebke Curdt von der Universität Paderborn, Department Sport und Gesundheit sowie von Prof. Dr. Simone Seitz von der Universität Bremen, Arbeitsgebiet Inklusive Pädagogik. Nach der dreijährigen Projektphase sollen Best-Practice-Beispiele und neue Schulungskonzepte für Vereine zur Verfügung stehen.