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22.9.2017 : 10:05 : +0200
Der BRSNW unterstützt die Aktion von WestLotto und dem LSB!

Inklusion im und durch Sport

Eine inklusive Gesellschaft ist das erklärte Ziel der Landesregierung in NRW und auch wir im BRSNW wollen diese gesellschaftlichen Veränderungen auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention. Inklusion ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, der alle Mitglieder unserer Gesellschaft gleichermaßen in die Pflicht nimmt und der viel Zeit und Geduld braucht, bis er in den Köpfen aller angekommen ist.

Um dieses Ziel zu erreichen haben der BRSNW, seine Vereine und Partner konkrete, lebensnahe Projekte realisiert, die hierzu einen Beitrag geleistet haben bzw. leisten. Die Inklusionsprojekte anlässlich der Paralympics in London sind so ein Beispiel, das Buddy-Sportabzeichen und zahlreiche Beispiele aus den Vereinen, die im gemeinsamen Projekt der Landesregierung, des LSB und des BRSNW mitarbeiten.


Broschüre mit Strategien für die Praxis zur Inklusion im Sportverein

"Leichter, als Du denkst!" lautet der Titel der Broschüre mit Strategien für die Praxis zur Inklusion im Sportverein. Das Heft umfasst 40 Seiten und gibt einen Überblick zu den Möglichkeiten, die es gibt, damit Inklusion im Sportverein auch praktisch gelingen kann. Die Broschüre ist ein Gemeinschaftsprojekt von Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen und Landessportbund Nordrhein-Westfalen, gefördert von den Sparkassen in NRW und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und im Rahmen des dreijährigen Projekts "Sport und Inklusion im Verein" entstanden.

undefinedDie Broschüre kann als pdf-Datei hier heruntergeladen werden

oder als gedrucktes Heft hier bestellt werden:

Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Friedrich-Alfred-Straße 10
47055 Duisburg
Tel.: 0203 / 7174-150
E-Mail: brsnw@brsnw.de

Die Broschüre ist kostenlos, lediglich die Portokosten für den Versand müssten übernommen werden!

 

 

Leitlinien des BRSNW

Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e. V. (BRSNW) versteht Inklusion als Querschnittaufgabe und handlungsleitenden Grundsatz für die gesamte Verbands- und Vereinsarbeit. Inklusion bedeutet für uns, die selbstbestimmte, gleichberechtigte und gleichwertige Teilnahme und Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung im und durch Sport zu ermöglichen. Inklusion durch Sport heißt, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung beim gemeinsamen Sporttreiben begegnen, ein Verständnis füreinander aufbauen und dieses weiterentwickeln. Inklusion im Sport ist dann erreicht, wenn jeder Mensch mit oder ohne Behinderung seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen gemäß selbstbestimmt und gleichberechtigt teilnehmen kann und dabei Akzeptanz und Anerkennung findet. Dies schließt behinderungsspezifische Wahlmöglichkeiten im Sport nicht aus.

Ziele und Maßnahmen

Der BRSNW bekennt sich in seiner Satzung ausdrücklich zu den Inhalten der UN-Behindertenrechtskonvention und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die gesetzlichen Vorgaben zu analysieren und diese im Kontext des organisierten Sports um- und durchzusetzen. Diesen Prozess befördern unterschiedli-che Maßnahmen zur Entwicklung inklusiver Kulturen, Strukturen und Praktiken und zur nachhaltigen Etablierung inklusiver Sportangebote. Insbesondere Kooperationen und die Netzwerkentwicklung mit Partnern innerhalb und außerhalb des organisierten Sports sind dabei von zentraler Bedeutung.

Ziele und Maßnahmen auf Verbandsebene

  • Information, Beratung, Begleitung und Qualifizierung
    • von Vereinen und ihren Akteuren, wie Vereinsmanager, Übungsleiter, Trainer und Helfer
    • von Partnern im organisierten Sport, wie Sportvereine, Landessportbund NRW, Sportbünde und Sportfachverbände in NRW
    • von externen Partnern, wie Erziehungs- und Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen, Berufskollegs, Universitäten) sowie Akteure im Gesundheits- und Sozialsektor

Ziele und Maßnahmen in Kooperationen und Netzwerkarbeit

  • Sensibilisierung für die Bedürfnisse und Belange von Menschen mit Behinderung auf Informationsveranstaltungen
  • Begegnung und Barrierenabbau in inklusiven Schnupperangeboten
  • Vermittlung der Behindertensportkultur (Sportarten, Spiele etc.) in gemeinsamen Sportangeboten
  • Erweiterung von Wahlmöglichkeiten durch gemeinsame Angebotsentwicklung
  • Modifikation von Wettkampfsystem/Spielbetrieb/Regeln, um Inklusion zu ermöglichen
  • Verbesserung der Erreichbarkeit, Zugänglichkeit und Barrierefreiheit von Sportstätten
  • Verbreitung der Buddy-Sportabzeichen-Idee
  • Schaffung von inklusiven Sportangeboten im Tandem: Vereinsmanager und Übungsleiter mit und ohne Behinderung organisieren und leiten gemeinsam.
  • gemeinsame Qualifizierungen im Aus- und Fortbildungsbereich
  • gemeinsame Trainingsgruppen im Verein und an Landesstützpunkten für Kaderathleten und Nachwuchs
  • gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit
  • gemeinsame Projektarbeit
  • Bildung lokaler Inklusionsnetzwerke