Wintersport

Kurzinfo

Zum Wintersport gehören die Disziplinen Para Ski nordisch, Para Ski alpin und Para Snowboard. Besondere Bedeutung kommt den jeweiligen Sportgeräten zu: Im Monoski (auch Monoskibob) sitzen körperbehinderte Menschen in einer Plastikschale, die über ein gefedertes Gestänge auf einem Abfahrtsski montiert ist. Durch Gewichtsverlagerungen und mit Hilfe zweier Unterarmstützen, an deren Enden kleine Skier montiert sind, lenken die Skifahrer*innen. Der Biski ist ähnlich aufgebaut, jedoch mit zwei Skiern und wird im Langlaufbereich eingesetzt. Außerdem kann er in der Abfahrt von einem Begleitfahrer*innen über die Piste gelenkt werden. Skikrücken ähneln den alltäglichen Unterarmgehstützen, an denen ebenfalls kleine Mini-Skier angebracht sind. Die Snowboards sind i.d.R. etwas kleiner als jene für Nichtbehinderte und die Snowboarder*innen nutzen spezielle, individuell angefertigte Prothesen.

Wer fährt Ski?

Im alpinen und nordischen Skisport gibt es die Klassen blind, stehend und sitzend. Mit dem entsprechenden Equipment kann ein Großteil körperlicher Einschränkungen ausgeglichen werden. Snowboard hingegen ist nur im Stehen praktizierbar. Hier gibt es im Rahmen der paralympischen Spiele drei Klassen: starke und weniger starke Einschränkung der unteren und Einschränkungen der oberen Extremitäten.

Gut zu wissen

In NRW besteht in der Skihalle in Neuss die Möglichkeit, sich Mono- und Biski auszuleihen. Zu Para Ski nordisch gehört neben Para Skilanglauf auch Para Biathlon. Hier tragen die Athleten ihre Waffen während des Skifahrens nicht bei sich. Sehbehinderte Sportler*innen schießen nach Gehör: Ein akustisches Signal gibt an, wie weit sie vom Zentrum der Zielscheibe entfernt sind.